Veka-Team organisiert am Montag Typisierungsaktion
Registrieren lassen und Leben retten

Sendenhorst -

Am Montag, 15. Mai, können sich Spendenwillige in der Zeit von 10 bis 16 Uhr in Sendenhorst bei einer Typisierungsaktion für Stammzellenspender auf dem Besucherparkplatz der Veka AG bei der Westdeutschen Spender-Zentrale registrieren lassen. Das Team hofft, dass sich daran nicht nur Betriebsangehörige, sondern auch viele weitere Sendenhorster beteiligen.

Donnerstag, 11.05.2017, 14:05 Uhr

Ein Abstrich aus der Mundschleimhaut reicht, um lebensrettende Gewebemerkmale zu bestimmen. Der Veka-Gesundheitszirkel hofft, dass sich viele Sendenhorster an der Typisierungsaktion beteiligen.
Ein Abstrich aus der Mundschleimhaut reicht, um lebensrettende Gewebemerkmale zu bestimmen. Der Veka-Gesundheitszirkel hofft, dass sich viele Sendenhorster an der Typisierungsaktion beteiligen.

„Als ich erfahren habe, dass ein Mensch, den ich sehr gerne mag, so schwer erkrankt ist, dass es um Leben und Tod geht, hat es mir regelrecht den Boden unter den Füßen weggezogen. Ich spreche von der Krankheit Blutkrebs oder Leukämie. Was ich darüber wusste, war nicht viel, aber genug, um zu wissen, dass ein Mensch daran sterben kann. Aber wie kann ich helfen? Und was kann ich tun außer der Person in dieser schweren Zeit beizustehen? Ich lasse mich registrieren und werde Stammzellenspender! Denn ich möchte helfen, egal wem.“ Mit diesem sehr persönlichen Aufruf möchte Veka-Mitarbeiter Raphael Fleischer möglichst viele Menschen dazu ermutigen, sich als freiwilliger Knochenmark- oder Blutstammzellspender registrieren zu lassen.

Gelegenheit bietet jetzt eine Aktion, die Fleischer zusammen mit dem Veka-Gesundheitszirkel organisiert hat. Am Montag, 15. Mai, können sich Spendenwillige in der Zeit von 10 bis 16 Uhr in Sendenhorst auf dem Besucherparkplatz der Veka AG bei der Westdeutschen Spender-Zentrale registrieren lassen. Das Team hofft, dass sich daran nicht nur Betriebsangehörige, sondern auch viele weitere Sendenhorster beteiligen. Und das ist ganz einfach und schnell erledigt, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. „Die Gewebemerkmale können nämlich schon anhand eines Abstriches aus der Mundschleimhaut bestimmt werden.“

Die Ergebnisse werden dann in die Datenbank der WSZE eingespielt und anonymisiert weiter an das Zentrale Knochenmarkspender-Register (ZKRD) übermittelt. Dort laufen die patientenbezogenen Suchen nach dem passenden Spender. Das Alter für eine Aufnahme in die Datei beträgt 18 bis 40 Jahre, heißt es in der Ankündigung dieser Aktion.

Ein entscheidender Engpass bei der Suche sei die immer noch zu geringe Anzahl freiwilliger Spender, denn jährlich erkranken in Deutschland nahezu 14 000 Menschen an Leukämie und weiteren Krankheiten des Immun- und blutbildenden Systems. Für viele dieser Patienten sei eine Transplantation von Stammzellen aus dem Knochenmark oder dem Venenblut eines gesunden Spenders die einzige Rettung. „Also lassen Sie sich am Montag registrieren und geben Sie lebensbedrohlich erkrankten Menschen Hoffnung auf Heilung. Weitere Informationen finden Sie unter www.wsze.de“, appellieren die Organisatoren.

„Übrigens, meiner Freundin wurde geholfen. Sie hat einen passenden Spender gefunden. Jemandem das Leben zu retten, muss überwältigend sein“, fügt Raphael Fleischer seinem Aufruf abschließend hinzu.

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