Ideen-Wettbewerbs für Sporthalle
Das „Kind“ hat einen Namen

Albersloh -

Die neue Sporthalle heißt nun offiziell „Zur Hohen Ward“. Der Name hatte sich bei einem Ideenwettbewerb herauskristallisiert. Nun wurden die Gewinner ausgezeichnet.

Freitag, 12.05.2017, 14:05 Uhr

Vor der „Sporthalle Zur Hohen Ward“ gratulierten Jürgen Mai, Berthold Streffing und Sebastian Sievers (3.,4.u.6.v.li.) dem Erstplatzierten, Heinz Niesmann (2.v.li.), und den weiteren Gewinnern Meike Austermann und Hans Ulrich Menke.
Vor der „Sporthalle Zur Hohen Ward“ gratulierten Jürgen Mai, Berthold Streffing und Sebastian Sievers (3.,4.u.6.v.li.) dem Erstplatzierten, Heinz Niesmann (2.v.li.), und den weiteren Gewinnern Meike Austermann und Hans Ulrich Menke. Foto: Christiane Husmann

Jetzt hat das „Kind“ einen Namen: „Sporthalle Zur Hohen Ward“ steht in weißen Lettern auf grünem Grund an der Vorderseite neben dem Eingang zur neuen Sporthalle in Albersloh. Nach der Fertigstellung war die Halle noch namenlos. Das hatte die Stadt zum Anlass genommen, einen Namenswettbewerb auszuschreiben.

Heinz Niesmann gehört zu den Personen, die sich an dem Wettbewerb beteiligt hatten. Der Name „Sporthalle Zur Hohen Ward“ stieß bei den Ausschusssitzungen der Stadt auf Gegenliebe und konnte sich letztlich gegen die weiteren 23 eingereichten Vorschläge durchsetzen. Mit ganz ähnlichen Anregungen, die sich nur marginal vom Siegertitel unterschieden, hatten sich auch Meike Austermann, Heinrich Bartmann und Hans Ulrich Menke am Wettbewerb beteiligt. Ihre Vorschläge: „Hohe Ward Halle“, „Hohe Ward-Halle“ oder „Hohe Ward-Sporthalle Albersloh“.

Die Mitbewerber nahmen den knapp verpassten Sieg sportlich und freuten sich mit Heinz Niesmann. „Mit dem ‚Zur‘ im Namen ist die Halle sogar geadelt worden“, merkte Hans Ulrich Menke augenzwinkernd an.

Bürgermeister Berthold Streffing, Ortsvorsteher Sebastian Sievers und Jürgen Mai von der Stadtverwaltung hatten sich mit Präsenten auf den Weg zur neuen Halle gemacht, um den Wettbewerbssiegern die Preise zu überreichen. Mit Einkaufsgutscheinen und jeweils einer Flasche „Stadt-Sekt“ wurden die Teilnehmer belohnt.

„Ich finde es immer wichtig, dass sich Bürgerinnen und Bürger beteiligen“, befand der Bürgermeister, der sich bei den Teilnehmern für das Mitmachen bedankte. Dabei erläuterte er, dass man sich dazu entschlossen habe, bei der Namensgebung einen Personenbezug auszuschließen.

So war auch der Vorschlag „König-Goldemar-Halle“ verworfen worden. Der legendenhafte „Sagenkönig“ wird’s sicherlich verschmerzen können.

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