Beratung im Stadtentwicklungsausschuss
Tempo-30-Zonen beantragt

Sendenhorst -

Mit Maßnahmen, die Gefahrenpunkte auf Sendenhorster Straßen entschärfen können, wird sich auch der Stadtentwicklungsausschuss am kommenden Dienstag beschäftigen. In Anträgen fordern sowohl CDU als auch SPD weitere Geschwindigkeitsbeschränkungen und zusätzliche Sicherungsmaßnahmen.

Samstag, 27.05.2017, 06:05 Uhr

Obwohl deutlich zu erkennen war, dass diese Passantin den Zebrastreifen nutzen wollte, hielt erst das vierte Fahrzeug an. Wie kann die Situation etwa am Zebrastreifen vor dem Rathaus besser gesichert werden? Darüber diskutiert der Stadtentwicklungsausschuss am Dienstag.
Obwohl deutlich zu erkennen war, dass diese Passantin den Zebrastreifen nutzen wollte, hielt erst das vierte Fahrzeug an. Wie kann die Situation etwa am Zebrastreifen vor dem Rathaus besser gesichert werden? Darüber diskutiert der Stadtentwicklungsausschuss am Dienstag. Foto: Annette Metz

Intensiv wurde in den vergangenen Wochen über Gefahrenpunkte auf Sendenhorster Straßen diskutiert. Und das nicht nur im Zusammenhang mit der derzeit eingerichteten Umleitung um die vollgesperrte Lorenbeckstraße. Auch die Situationen an Zebrastreifen – vor allem an dem am Sendenhorster Rathaus – und Tempo-Einschränkungen waren Themen. Damit wird sich auch der Stadtentwicklungsausschuss am kommenden Dienstag beschäftigen. In Anträgen fordern sowohl CDU als auch SPD weitere Geschwindigkeitsbeschränkungen und zusätzliche Sicherungsmaßnahmen.

Bereiche, die künftig für eine Tempo-30-Regelung in Betracht gezogen werden sollen, sind am Zwergenstübchen an der Bahnhofstraße in Albersloh sowie in Sendenhorst an der Kindertagesstätte St. Johannes am Südtor, am  Bahnübergang an der Hoetmarer Straße, am Hallenbad / Friedhof / Westtorsportplatz, am St.-Josef-Stift, am Haus Siekmann und am Rathaus aus der Fahrtrichtung Osten zu finden, fasst die Verwaltung zusammen. Was den Zebrastreifen am Rathaus betrifft, an dem es in den vergangenen Wochen gleich zu drei Unfällen gekommen war, ist der Verwaltungsvorlage übrigens eine Erklärung zu entnehmen, warum dort nur aus Richtung Westen Tempo 30 vorgesehen ist. Laut Straßenverkehrsamt sei diese nur aus Richtung Westen angeordnet worden, „da die Sicht auf den Fußgängerüberweg für aus östlicher Richtung kommende Kraftfahrzeugführer frei und deshalb die Anordnung einer Geschwindigkeitsreduzierung an dieser Stelle nicht als erforderlich eingestuft worden sei“.

All diese Tempo-Limits könnten auf der Basis einer jüngst in Kraft getretenen Änderung in der Straßenverkehrsordnung eingerichtet werden, sobald die zur Umsetzung der geänderten Vorgaben erforderliche Verwaltungsvorschrift vorliegt und eine Einzelfallprüfung erfolgt ist, teilt das Straßenverkehrsamt mit.

Während der Ausschuss schon am Dienstag über diese Maßnahmen berät, wird es am darauf folgenden Donnerstag einen Ortstermin geben, an dem mit dem Straßenverkehrsamt, der Polizei und Straßen.NRW über die Vorschläge diskutiert wird, teilt die Stadt Sendenhorst mit.

Einen solchen Termin strebt die Stadt auch für eine weitere Stelle an, an der es in der Vergangenheit immer wieder Unfälle gegeben hat, die Ecke Hoetmarer Straße Raiffeisenstraße. Diese Stelle möchte die CDU nämlich mit einer weitere Geschwindigkeitsbegrenzung versehen.

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