„Sendenhorster Familiensiegel“
Kreative Lösungen für Familie und Beruf

Sendenhorst -

Die Veka-AG ist nicht nur einer der beiden größten Arbeitgeber in Sendenhorst, seit gestern ist Veka auch ganz offiziell zertifiziert ein familienfreundlicher Arbeitgeber.

Donnerstag, 15.06.2017, 06:06 Uhr

Die Veka AG wurde gestern Nachmittag mit dem „Sendenhorster Familiensiegel“ zertifiziert. Darüber freuten sich mit Veka-Personalvorstand Elke Hartleif (3.v.r.) und Personalreferentin und Familienkoordinatorin Stefanie Schönert (4.v.r.) auch die Mitglieder des FiZ-Arbeitskreises „Familiensiegel“.
Die Veka AG wurde gestern Nachmittag mit dem „Sendenhorster Familiensiegel“ zertifiziert. Darüber freuten sich mit Veka-Personalvorstand Elke Hartleif (3.v.r.) und Personalreferentin und Familienkoordinatorin Stefanie Schönert (4.v.r.) auch die Mitglieder des FiZ-Arbeitskreises „Familiensiegel“. Foto: Annette Metz

Die Veka-AG ist nicht nur einer der beiden größten Arbeitgeber in Sendenhorst, seit gestern ist Veka auch ganz offiziell zertifiziert ein familienfreundlicher Arbeitgeber. In einer kleinen Feierstunde im Kommunalforum wurde das Unternehmen nach einem dreimonatigen Zertifizierungsprozess mit dem „Sendenhorster Familiensiegel“ ausgezeichnet.

In seiner Laudatio führte Arbeitskreismitglied Heinz Wenker aus, in welch vorbildlicher Weise das Unternehmen den Kriterien, die es zu erfüllen gilt, entspricht. In diesem Zertifizierungsprozess sei man auf Menschen getroffen, die sich die Tragweite des Problemfeldes von Vereinbarkeit von Familie und Beruf bewusst gemacht hätten und die eine Fülle von Maßnahmen mit einer Konsequenz auf die Beine gestellt hätten, um „persönliches und betriebliches Handeln zur Deckung zu bringen“, die den Arbeitskreis zum Staunen gebracht hätten. Dabei zählte Wenker nur einige Maßnahmen aus einer ganzen Reihe auf. Dazu gehörten flexible Dienstbeginnzeiten, kurzfristige Anpassung der Arbeitszeiten an unvorhersehbare Engpässe in Betreuung oder Pflege, die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, das Eltern-Kind-Büro, Programme zur Kontaktpflege mit Erziehungszeitlern und die Einrichtung einer Familienkoordinatorin.

„Familienfreundlichkeit zahlt sich aus und findet für Unternehmen seinen Lohn in der Harmonisierung des Betriebsklimas, in der Erhöhung der Mitarbeitermotivation, der Stärkung der Mitarbeiterbindung und der Mitarbeitergewinnung am demografisch schrumpfenden Markt“, führte Wenker aus.

Elke Hartleif, Personalvorstand, und Familienkoordinatorin Stefanie Schönert nahmen die Auszeichnung entgegen. „Es ist eine Ehre, das Siegel zu bekommen“, freute sich Elke Hartleif, deren Dank an Stefanie Schönert ging, die an dem Konzept gearbeitet und den Prozess federführend im Betrieb begleitet hatte.

Elke Hartleif, die selbst vor Jahren das Projekt „Familiensiegel“ mit erarbeitet hatte und darum auch an diesem Zertifizierungsprozess ihres Unternehmens nicht selbst teilgenommen hatte, begründete auch, warum sich die Veka AG erst jetzt der Zertifizierung gestellt hat. „Wir hatten noch einige Hausaufgaben zu machen, um den Kriterien zu entsprechen“, räumte sie ein. Und sie sei sich auch bewusst, dass das Siegel für fünf Jahre verliehen werde. So sei die Verleihung auch ein Auftrag, am Thema Familienfreundlichkeit zu arbeiten, stimmte sie der FiZ-Vorsitzenden, Dr. Mechthild Bonse, zu.

„Wir würden uns freuen, wenn sich mehr Sendenhorster und Albersloher Unternehmen diesem Prozess stellen würden“, meinte Mechthild Bonse. Es sei eine Kunst, Mitarbeiter im eignen Betrieb zu halten, hatte Bürgermeister Berthold Streffing zu Beginn der Feierstunde gesagt. Und Bonse schloss mit dem Appell: „Egal, ob große oder kleine Unternehmen, und nicht jeder muss einen so großen Maßnahmenkatalog vorweisen, wie ihn Veka erarbeitet hat: Wir möchten Mut machen, vielleicht einmal ein unverbindliches Beratungsgespräch mit uns zu führen“, denn das „Sendenhorster Familiensiegel“ solle helfen, Arbeitskräfte vor Ort zu halten.

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