„Spielraum-Konzept“
Aufenthaltsplätze für alle Generationen entwickeln

Sendenhorst -

Auf breite Zustimmung traf das „Spielraum-Konzept“-Projekt, das am Dienstagabend in einer gemeinsamen Sitzung von Schul- und Sozialausschuss und dem Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt wurde und das nun mit breiter Unterstützung aus der Öffentlichkeit umgesetzt werden soll.

Mittwoch, 21.06.2017, 18:06 Uhr

In den kommenden Monaten soll ein Konzept entwickelt werden, zu dem Quartiers- und Themenspielplätze sowie Innenstadtplätze für alle Generationen gehören.
In den kommenden Monaten soll ein Konzept entwickelt werden, zu dem Quartiers- und Themenspielplätze sowie Innenstadtplätze für alle Generationen gehören.

Auf breite Zustimmung traf das „Spielraum-Konzept“-Projekt, das am Dienstagabend in einer gemeinsamen Sitzung von Schul- und Sozialausschuss und dem Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt wurde. Auf der Basis eines Arbeitsentwurfes, der zwar erste Vorschläge enthält, an denen aber im Verlauf des Projektes sowohl mit breiter Bürgerbeteiligung als auch in der notwendigen politischen Diskussion und Beschlussfassung gearbeitet werden soll, soll ein Konzept entwickelt werden, das öffentliche Spiel- und Aufenthaltsräume für alle Altersstufen und Generationen von null bis 99 Jahre bietet (die WN berichteten am Dienstag).

Projektleiterin Katja Usunov stellte die ersten Gedanken und den geplanten Ablauf des Projektes vor. In der ersten Runde der Bürgerbeteiligungen sollen am 5. Juli um 18 Uhr im Haus Siekmann in Sendenhorst und am 11. Juli um 18 Uhr bei Geschermann in Albersloh öffentliche Veranstaltungen stattfinden, für die sich Politik und Verwaltung eine möglichst große Beteiligung von Bürgern aller Altersschichten wünschen. Eine zweite Runde, in der sich Bürger einbringen können, soll im September folgen.

Henning Rehbaum ( CDU ) erhofft sich ebenso einen spannenden Entwicklungsprozess wie seine Kollegen aus den anderen Fraktionen in den Ausschüssen. Vor allem den Ansatz, öffentlichen Raum generationenübergreifend, also auch als attraktiven Aufenthaltsraum auch für Ältere und Senioren zu gestalten, bezeichnete Christiane Seitz-Dahlkamp als zukunftsfähig. Dazu gehören auch naturnahe, grüne Plätze, die bei entsprechender Gestaltung und damit verbundener Aufenthaltsqualität „sicher angenommen“ werden, meinte die SPD-Frau.

Konzept und Vorgehensweise wertete auch FDP-Frau Beate Bruns positiv. Sie appellierte auch gleich an die Bürgerschaft, sich zu beteiligen, denn so ein Prozess lebe von der Beteiligung.

Beide Ausschüsse stimmten einstimmig dafür, das Projekt wie vorgestellt zu erarbeiten.

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