ADFC-Ortsgruppe radelt nach Lippstadt
Zwei Tage lang nicht nur im Sattel

Sendenhorst -

130 Kilometer ist die ADFC-Ortsgruppe bei ihrer Zwei-Tages-Fahrt geradelt. Ziel war unter anderem Lippstadt.

Mittwoch, 19.07.2017, 15:07 Uhr

Gruppenfoto in Lippstadt: Während ihrer Zwei-Tages-Tour nahmen die 20 Radler rund 130 Kilometer unter die Reifen.
Gruppenfoto in Lippstadt: Während ihrer Zwei-Tages-Tour nahmen die 20 Radler rund 130 Kilometer unter die Reifen.

Zwei Tage lang unternahm die ADFC-Ortsgruppe eine Tour mit Übernachtung in Lippstadt. 20 Teilnehmer machten sich unter Leitung von Maria Schäfer und Renate König am Morgen bei bestem Wetter auf den Weg. Der am weitesten wohnende Teilnehmer war dazu eigens aus Köln angereist, heißt es im Bericht des ADFC .

Über Teile des Olfe- und Werseradweges ging es zunächst zum Wasserschloss Haus Assen, das an der Grenze des Münsterlandes zur Soester Börde nahe der Lippe liegt. Das Schloss gehört seit 1997 einer katholischen Ordensgemeinschaft und wird als geistliche Begegnungsstätte genutzt, berichtet Mitfahrerin Jutta Fliß .

Nach einem kurzen Stopp führte der Weg zum Landhof Kesseler in Lippetal-Herzfeld. Versehen mit einer ausgiebigen Stärkung ging es von dort weiter zur Stiftskirche Cappel. Auch dort gab es Gelegenheit zu einer kurzen Pause.

Anschließend führte die Tour in die größte Stadt im Kreis Soest, nämlich nach Lippstadt. Bevor die Gruppe ihr Hotel bezog, wurde sie von Maria Schäfer noch zu einer „Wasserrundfahrt“ mit dem Rad eingeladen, denn das Stadtbild wird von viel Wasser durch den Lippe­fluss, die zahlreichen Kanäle, Brunnen und Wasserspiele geprägt. Daher stamme auch der Beiname „Venedig Westfalens“.

In Lippstadt verbrachte die Gruppe dann einen sehr schönen geselligen Abend. Nach einer Stadtführung am folgenden Morgen ging es mittags zurück in Richtung Sendenhorst. Entlang des Lippeauenweges wurde, vorbei am Schloss Hovestadt, nach Lippetal geradelt. In Hamm wurde ein kurzer Stopp am Hindu-Tempel eingelegt, bevor die Gruppe bei „Tante Malchen“ zum Kaffeetrinken einkehrte.

Der weitere Weg führte die Teilnehmer über Dolberg auf der Zechenbahntrasse nach Ahlen. Gegen 19 Uhr erreichte die Gruppe nach insgesamt etwa 130 Kilometern wieder Sendenhorst, und alle waren sich einig: „Landschaftlich eine wunderschöne Tour, und auch das Wetter war super“, berichtet Jutta Fliß.

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