Beim Bogenschießen kommt es ganz auf die Technik an
Das Ziel immer fest im Blick

Sendenhorst -

Beim Workshop „Bogenschießen in der Natur“ im Rahmen des „Sommerlaune“-Programms lernten die Kinder den richtigen Umgang mit Pfeil und Bogen.

Sonntag, 30.07.2017, 12:07 Uhr

Schnell haben die Kinder gelernt, wie mit dem Bogen geschossen wird.ndreas Linnemann erklärt, wie der Pfeil richtig an den Bogen gelegt und die Sehne richtig angefasst und gespannt wird.
Schnell haben die Kinder gelernt, wie mit dem Bogen geschossen wird.ndreas Linnemann erklärt, wie der Pfeil richtig an den Bogen gelegt und die Sehne richtig angefasst und gespannt wird. Foto: Anke Weiland

Wie herum kommt der Pfeil an den Bogen?“: Beim Workshop „Bogenschießen in der Natur“ im Rahmen des „Sommerlaune“-Programms ist Konzentration gefragt. Die Kinder im Alter von zehn bis 15 Jahren warten geduldig, bis sie an der Reihe sind. Auf der Wiese im Lohengrün am Pfadfindergelände „Himmelreich“ hat Andreas Linnemann eine Stroh-Zielscheibe aufgestellt.

Konzentration ist (fast) alles beim Bogenschießen.

Konzentration ist (fast) alles beim Bogenschießen. Foto: Anke Weiland

Die richtige Technik ist das A und O, damit der Schuss mit dem Bogen richtig sitzt. Der sichere Stand ist wichtig, die linke Hand kommt an den Griff, der Arm, der den Bogen auf Schulterhöhe hält, ist gerade durchgestreckt. Das ist der Streckarm. Der Zugarm zieht dann die Sehne mit dem Pfeil, erklärt Andreas Linnemann. Die Bögen und die Pfeile, die er dabei hat, sind aus Privatbeständen. „Ich habe das mit meinem Bruder früher gerne gemacht“, ist Bogenschießen schon lange eines der Hobbys des Workshopleiters.

Andreas Linnemann erklärt, wie der Pfeil richtig an den Bogen gelegt und die Sehne richtig angefasst und gespannt wird.

Andreas Linnemann erklärt, wie der Pfeil richtig an den Bogen gelegt und die Sehne richtig angefasst und gespannt wird. Foto: Anke Weiland

Die Mädchen und Jungen hören konzentriert zu und nehmen die Korrekturen an: „Locker die Finger zusammenhalten. Und immer drei Finger nehmen, sonst tut es nachher weh.“ Mit etwas Übung klappt es immer besser. Fast jeder Schuss auf die in etwa 20 Metern Entfernung aufgestellte Scheibe trifft. „Was ist verkehrt?“, macht Linnemann zwischendurch immer wieder auf kleine Fehler aufmerksam und passt zudem auf, dass niemand in die Schussbahn läuft.

Erfahrung im Bogenschießen hat noch niemand der jungen Teilnehmer, doch es macht ihnen viel Spaß. Besonders, wenn die Pfeile immer besser treffen. Faktoren wie der Wind oder die gebogene Flugbahn des Pfeils spielen bei dieser Entfernung zur Zielscheibe keine große Rolle, so Linnemann.

Die Trefferquote ist gut.

Die Trefferquote ist gut. Foto: Anke Weiland

Dennoch: „Ein Geschoss geht nie gerade durch die Luft, es beschreibt immer einen Bogen“, erklärt er. Aber auch auf die Sportgeräte müsse man sich einstellen. Denn jeder Bogen sei etwas anders, was die Flugbahn angeht. So merken die gelehrigen Schüler mit der Zeit, wie sie Pfeil und Bogen am besten vor dem Schuss ausrichten – das Ziel dabei immer fest im Blick.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5043569?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F190%2F
Nachrichten-Ticker