Nele Steiling vor aufregendem Jahr
Friedensarbeit in Theresienstadt

Sendenhorst -

Aufregende Monate stehen der 18-jährigen Sendenhorsterin Nele Steiling bevor. Nach dem Abitur hatte sie keine Lust, sofort zu studieren. Sie wollte vorher im Bereich der Friedensarbeit ins Ausland. Ab September geht es jetzt für ein freiwilliges soziales Jahr nach Tschechien.

Dienstag, 22.08.2017, 06:08 Uhr

Nele Steiling informiert die Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass, die zu den Paten für ihr freiwilliges Jahr gehört, über die Arbeit in der Gedenkstätte Theresienstadt.
Nele Steiling informiert die Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass, die zu den Paten für ihr freiwilliges Jahr gehört, über die Arbeit in der Gedenkstätte Theresienstadt.

Dort wird sie in der Gedenkstätte Theresienstadt arbeiten und für die Betreuung von Jugendgruppen aus Deutschland zuständig sein. Zu ihren Aufgaben gehören auch die Leitung von Workshops und Seminaren, Führungen durch die Gedenkstätte und vieles andere.

„Da ich mich in meiner Schulzeit sehr für Geschichte im Allgemeinen und besonders für die Zeit des Nationalsozialismus interessiert habe, stand für mich von Anfang an fest, dass ich ein freiwilliges Jahr mit ,Aktion Sühnezeichen Friedensdienste‘ machen wollte“, schildert Nele Steiling .

Zum überwiegenden Teil wird diese Arbeit vom Friedensdienst finanziert, für den Rest des Geldes muss ein Patenkreis von mindestens 15 Spendern aufgebaut werden. Deshalb hatte sie in ihrem Umfeld etliche Briefe verschickt mit der Bitte, für ein Jahr eine Patenschaft zu übernehmen.

Bisher haben sich die Kirchengemeinde, Freunde, Bekannte, Verwandte und die SPD-Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass als Patin zur Verfügung gestellt. Deshalb gab es jetzt ein Treffen mit der Abgeordneten, um im persönlichem Gespräch mehr über ihre Motivation und das Projekt zu erfahren. „Ich bin ganz begeistert davon, dass Nele Steiling für ein Jahr mit jungen Menschen gemeinsam Friedensarbeit in der Gedenkstätte Theresienstadt leistet. Deshalb unterstütze ich gerne ihr Engagement“, erklärte die Abgeordnete.

Zwei Mal im Jahr wird ein Zwischenbericht verfasst, damit die Spender wissen, was im einjährigen freiwilligen Friedensdienst gemacht wird.

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