Ferienprogramm auf der Polarstation
„Polizeieinsatz“ auf der Polarstation

Sendenhorst -

Ein Mal im Streifenwagen sitzen, die Polizeimütze aufsetzen und die Handschellen ins Schloss klicken lassen – für die Patienten der Kinder- und Jugendrheumatologie ging dieser Traum am Dienstag in Erfüllung.

Donnerstag, 24.08.2017, 15:08 Uhr

Einen besonderen „Polizeieinsatz“ hatten die Hauptkommissare Bodo Kowatz (2.v.l.) und Robert Kempe (2.v.r.): Im Rahmen des Ferienprogramms im St.-Josef-Stift besuchten sie die Polarstation und legten Sunny (r.) und Nils (l.) Handschellen an.
Einen besonderen „Polizeieinsatz“ hatten die Hauptkommissare Bodo Kowatz (2.v.l.) und Robert Kempe (2.v.r.): Im Rahmen des Ferienprogramms im St.-Josef-Stift besuchten sie die Polarstation und legten Sunny (r.) und Nils (l.) Handschellen an.

Ein Mal im Streifenwagen sitzen, die Polizeimütze aufsetzen und die Handschellen ins Schloss klicken lassen – für die Patienten der Kinder- und Jugendrheumatologie ging dieser Traum am Dienstag in Erfüllung. Polizeihauptkommissar Bodo Kowatz und „Dorfsheriff“ Robert Kempe besuchten die Polarstation des St.-Josef-Stifts, auf der auch in den Sommerferien Hochbetrieb herrscht. Viele rheumakranke Kinder und Jugendliche nutzen die schulfreie Zeit für notwendige Untersuchungen und Therapien.

Um den Patienten den Aufenthalt im Krankenhaus etwas zu versüßen, organisieren Phyllis Piech und Judith Seebröker vom Spielzimmer der Polarstation alljährlich ein Ferienprogramm, das für Abwechslung sorgt, von Schmerzen ablenkt oder auch für Herausforderungen sorgt wie zum Beispiel der Besuch im Hochseilgarten für die jugendlichen Patienten. Beliebte Klassiker sind der Besuch der Freiwilligen Feuerwehr Sendenhorst, Swin-Golfen bei Bartmann, Reiten in Drensteinfurt, das Sommerfest im Krankenhauspark sowie Besuche im Allwetterzoo Münster und im Streichelzoo Rinkerode.

Sichtlich beeindruckt waren die Kids von den Erlebnissen der beiden Polizeihauptkommissare Kowatz und Kempe. Was war das schlimmste Erlebnis? Kowatz muss nicht lange überlegen: „Als ich als junger Polizist in Köln gearbeitet habe, musste ich an Weihnachten Eltern die Nachricht überbringen, dass ihre Kinder bei einem Unfall tödlich verletzt worden sind.“ Der Beruf habe aber auch schöne Seiten, zum Beispiel wenn man anderen helfen könne, ihnen gar das Leben rette.

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