WLE-Sonderfahrten
So ähnlich könnte es aussehen

Sendenhorst -

Mit einem modernen Triebwagen der DB Regio ging es für zahlreiche Sendenhorster und Albersloher am Samstag nach Münster. Um einen Eindruck zu vermitteln, welche Fahrzeuge bei der möglichen Reaktivierung der Bahnstrecke zum Einsatz kommen, hatte die Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) zu kostenlosen Sonderfahrten eingeladen.

Montag, 11.09.2017, 06:09 Uhr

Informierten über die Reaktivierung der WLE-Strecke: Wolfgang Janus, Johann Ubben (WLE), Bürgermeister Berthold Streffing und Michael Geuckler (ZVM).
Informierten über die Reaktivierung der WLE-Strecke: Wolfgang Janus, Johann Ubben (WLE), Bürgermeister Berthold Streffing und Michael Geuckler (ZVM). Foto: Anke Weiland

Bereits bei der ersten Abfahrt um 9 Uhr hatten sich trotz des Regens viele Interessierte am Haltepunkt in Sendenhorst eingefunden, die das Angebot testen wollten. Johann Ubben , Bereichsleiter bei der WLE, Stephan Feldewert (WLE) und ZVM-(Zweckverband SPNV Münsterland)-Geschäftsführer Michael Geuckler standen Rede und Antwort, was die Entwicklungen betraf.

Auch Bürgermeister Berthold Streffing informierte über den aktuellen Stand der Dinge. Im Jahr 1975 war der Personenverkehr auf der WLE-Trasse durch Buslinien ersetzt worden. Nun werde seit Längerem über eine Reaktivierung nachgedacht, erläuterte er. Nach Verkehrsuntersuchungen im Jahr 2010 würden auf dieser Strecke etwa 6300 Reisende täglich erwartet. Nach der Erschließung neuer Gewerbe- und Wohngebiete in Sendenhorst und Albersloh, aber auch in Gremmendorf und Angelmodde, sei nun sogar von einer deutlich höheren Zahl auszugehen.

Protest

Sonderfahrt auf der WLE-Strecke: Protest am Streckenrand

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Die Reaktivierung sei vom Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) für die Fortschreibung des ÖPNV-Bedarfsplans NRW angemeldet worden, dort erfolge auf Landesebene eine Bewertung des Projekts. „Da die Planungen bereits sehr weit fortgeschritten sind, hoffen wir, dass wir in der Bewertung sehr weit oben liegen“, ergänzte Michael Geu­ckler (ZVM).

Die Vorentwurfsplanung für das rund 21 Kilometer lange Vorhaben sei abgeschlossen, die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens bei der Bezirksregierung Münster soll bis Ende des Jahres beantragt werden, führte der Sendenhorster Bürgermeister weiter aus. Haltepunkte sind in Albersloh im Bereich des neuen Baugebietes „Kohkamp“ vorgesehen, in Sendenhorst etwas östlich des früheren Bahnhofsgebäudes.

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