„Sendenhorster Orgelherbst“
Alter Bekannter gibt Konzert

Sendenhorst -

Der „Sendenhorster Orgelherbst“ steht vor der Tür. Mit Frank Mehrfeld kommt auch ein ehemaliger Kirchenmusiker an St. Martin zum Konzert in die Stadt.

Freitag, 15.09.2017, 14:09 Uhr

Das Auftaktkonzert spielt Jürgen Sonnentheil.
Das Auftaktkonzert spielt Jürgen Sonnentheil. Foto: Heinz Braunsmann

Am Sonntag, 24. September, starten um 19 Uhr wieder die Konzerte im Rahmen des „Sendenhorster Orgelherbstes“ in St. Martin. Zum Auftakt spielt Jürgen Sonnentheil aus Cuxhaven. Sonnentheil ist Kirchenmusiker an St. Petri in Cuxhaven und initiierte dort den Bau der 1993 vollendeten Woehl-Orgel. Der vielseitige Musiker hat ein anspruchsvolles Programm mit Teilen der Goldberg-Variationen in einer Bearbeitung von Middelschulte zusammengestellt.

Am Sonntag, 8. Oktober, spielt um 19 Uhr Frank Mehlfeld an der Woehl-Orgel. Mehlfeld war von 2000 bis 2002 Kirchenmusiker in St. Martin, bevor er in die Schweiz umsiedelte. Zunächst war er Assistent des Geschäftsleiters der Orgelpflege bei der Orgelbau Kuhn AG in Männedorf. Mittlerweile arbeitet er als Kirchenmusiker in Rapperswil. Frank Mehlfeld ist außerdem Geschäftsführer der internationalen Stiftung „Kulturgut Orgel“ mit Sitz in Zürich. Sein vielseitiges Programm hat er selbst unter das Motto „Orgelkonzert in memoriam alter Zeiten“ gestellt.

Das dritte Konzert wird am Sonntag, 22. Oktober, um 19 Uhr von einem Orgelduo aus Polen gestaltet. Es gastieren Zuzanna und Maciej Bator aus Świdnica in Polen. Das Ehepaar gründete die „Fundacja Wspierania Kultury Muzycznej Chorda Auxit“ – eine Organisation und Stiftung zur Förderung der Musik in Niederschlesien.

Der 17. „Sendenhorster Orgelherbst“ wird am Sonntag, 5. November, um 19 Uhr von Thomas Zala beschlossen. Zala stammt aus dem Burgenland in Österreich. Nach Studien in Graz und Stuttgart wurde er schließlich 2010 auf die Stelle des Stiftsorganisten der Benediktinerabtei in Admont in der Steiermark berufen. Das Konzertprogramm von Thomas Zala beinhaltet neben einigen Choralbearbeitungen die großangelegte Fantasie von Heinrich Reinmann über das bekannte Lied „Wie schön leucht’ uns der Morgenstern“.

Der Eintritt zu den Konzerten ist in diesem Jahr erstmals frei. Zur Finanzierung der Konzertreihe bitten die Veranstalter um freiwillige Spenden, heißt es in der Ankündigung.

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