Keine Entscheidung zum Haus Siekmann
Anbau ist wieder in der Schwebe

Sendenhorst -

Der Anbau an Haus Siekmann ist wieder in der Schwebe. Politik und Verwaltung haben das im Haushalt 2017 Finanzierte Projekt noch einmal vertagt.

Freitag, 15.09.2017, 14:09 Uhr

Das Haus Siekmann. 
Das Haus Siekmann. 

Eigentlich war der Kuchen längst gegessen, doch seit der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt ist der Anbau an das Haus Siekmann mindestens bis zur nächsten Ratssitzung wieder in der Schwebe. Denn womöglich tut sich im kommenden Jahr doch noch eine – bis kurz vor der Sitzung abgelehnte – Förderung durch die Bezirksregierung auf, wenn die Stadt einen neuen Antrag hierfür stellt. Und so wurde nach 15 Jahren Hin und Her über ein Stuhllager wieder kein Haken unter die Angelegenheit gemacht. Und das, obwohl der durchaus kostspielige Anbau, der auch eine Umkleide und sanitäre Anlagen für Künstler haben soll, im laufenden Haushalt der Stadt finanziell abgesichert ist. „Das Projekt ist durchfinanziert“, stellte Bürgermeister Berthold Streffing dar.

Und deshalb solle auch „endlich entschieden“ werden, forderte Christiane Seitz-Dahlkamp für die SPD-Fraktion. Auch, weil „die Stadt im Moment relativ gesund“ sei, so die Fraktionssprecherin.

Ob das Vorhaben im kommenden Jahr durch das Land mit Steuergeldern gefördert wird, ist aber längst nicht ausgemacht. Denn das hänge davon ab, wie viele Städte und Gemeinden sich um den Fördertopf versammeln werden, wenn dieser ausgeschöpft wird, wurde sowohl aus Reihen der Politik als auch von der Verwaltung angemerkt. Gleichwohl, so Sebastian Sievers von der CDU-Fraktion, solle „nichts übers Knie gebrochen werden“.

Nun wird die Stadtverwaltung nach den Hinweisen durch die Bezirksregierung einen neuen Finanzierungsvorschlag machen, über den dann in der Ratssitzung entschieden werden soll.

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