WF Maschinenbau baut weltweit größte Drückwalzmaschine
Riesenmaschine rollt vom Hof

Sendenhorst -

Das Sendenhorster Unternehmen WF Maschinenbau hat die weltweit größte Drückwalzmaschine für die für die Herstellung von Kupplungs- und Getriebeteilen gebaut. Jetzt rollte der Gigant vom Hof.

Freitag, 20.10.2017, 13:10 Uhr

Da geht sie auf Reisen: Mit der „HDC 700“ hat der Sendenhorster Maschinenbauer einen neuen Größenrekord aufgestellt.
Da geht sie auf Reisen: Mit der „HDC 700“ hat der Sendenhorster Maschinenbauer einen neuen Größenrekord aufgestellt.

Bislang galt die „HDC 600“ von WF Maschinenbau als weltweit größte Drückwalzmaschine für die Herstellung von innenverzahnten Kupplungs- und Getriebeteilen. Nun sei dem Unternehmen mit seinem neuen Modell, der „HDC 700“, ein neuer Rekord gelungen, heißt es im Bericht des Spezialmaschinen-Herstellers. Die Drückwalzmaschine, die im Auftrag eines langjährigen Kunden entwickelt wurde, sei noch größer und leistungsfähiger als ihr Vorgängermodell und sorge somit „für neue Dimensionen bei der Herstellung von Kupplungs- und Getriebeteilen“. Für die Auslieferung an den Kunden in diesem Monat beauftragte WF ein Unternehmen aus Ahlen sowie eine Firma aus Sonsbeck.

Mit der Entwicklung und dem Bau seiner neuen, 75 Tonnen schweren „HDC 700“ habe es WF Maschinenbau geschafft, seine bisher größte Drückwalzmaschine in puncto Größe und Leistungsfähigkeit noch einmal deutlich zu übertreffen. „Insgesamt ist das neue Modell rund 30 Prozent leistungsfähiger und kann viel größere Kupplungs- und Getriebeteile herstellen, die zum Beispiel in Automatikgetrieben von schweren Baufahrzeugen, landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen oder Grobmuldenkippern verwendet werden“, berichtet die Geschäftsleitung.

„Dazu tragen vor allem der wesentlich größere Werkstückdurchmesser, die viel höheren Antriebsleistungen der Arbeitsspindeln sowie die höheren Vorschubkräfte in den Vorschubsachsen bei“, erläutert Heiko Ohlscher, Geschäftsführer der WF Maschinenbau und Blechformtechnik GmbH & Co. KG. „Damit wir unseren Kunden stets innovative und individuelle Lösungen bieten können, spielt das Thema ,Forschung und Entwicklung’ für uns eine wichtige Rolle. Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, mit der HDC 700 eine Drückwalzmaschine zu bauen, mit der unser Kunde noch größere Bauteile herstellen kann.“

Für den sicheren Transport der großen und schweren Maschine zum Kunden beauftragte WF zwei Spezialunternehmen. Verladen wurde die Maschine von der Firma E. Naber aus Ahlen mit einem „Boom-Truck“, das ist ein Spezial-Autokran, dessen Arbeit vom Senior- und Junior-Chef des Ahlener Unternehmens überwacht wurde. Für den anschließenden Transport der Maschine mit einem „Tiefbett-Tieflader zeichnete das Unternehmen Hegmann Transit aus Sonsbeck verantwortlich, heißt es im Bericht von WF.

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