Führungsspitze des Fördervereins Haus Siekmann bestätigt
Künstler und Besucher schätzen die Atmosphäre

Sendenhorst -

Künstler und Besucher kommen gerne ins Haus Siekmann. Das wurde bei Rückblick des Fördervereins auf das vergangene Geschäftsjahr deutlich. Die Mitglieder wählten den Vorsitzenden Jürgen Krass für weitere zwei Jahre an die Spitze des Vereins. Misslich ist, so der Verein, weiter das Fehlen eines Anbaus.

Dienstag, 24.10.2017, 07:10 Uhr

Der Vorstand des Fördervereins: Siegfried Thier, Dr. Hans Georg Schäfer, Martha Daldrup, Annette Löckmann, Jürgen Krass, Dr. Mathias Sauerland, Alfons Northoff, Bernhard Erdmann und Klaus Harig (v.li.).
Der Vorstand des Fördervereins: Siegfried Thier, Dr. Hans Georg Schäfer, Martha Daldrup, Annette Löckmann, Jürgen Krass, Dr. Mathias Sauerland, Alfons Northoff, Bernhard Erdmann und Klaus Harig (v.li.). Foto: Katja Kordel

Auf das Jahr 2016 blickten die Teilnehmer der Hauptversammlung des Fördervereins Haus Siekmann zurück – und gleichzeitig richteten sie ihren Blick auch in die Zukunft.

Für insgesamt 13 Veranstaltungen brachte der Förderverein 2016 Künstler von Nah und Fern auf die kleine Bühne des Hauses. Zum vielseitigen Programm gehörten klassische Musik, Kabarett, sowie Gitarren- und Jazzkonzerte, berichtete Jürgen Krass , Vorsitzender des Fördervereins. „Es spricht sich unter den Künstlern wohl herum, dass wir eine gute Adresse sind“, freute sich Krass, als er davon berichtete, dass sich die polnische Pianistin Aleksandra Mikulska an das Haus Siekmann gewandt habe – und nicht umgekehrt. Auch die Resonanz der Zuschauer und häufiges Lob für die besondere Atmosphäre des Hauses stimmten Krass zufrieden.

Um diese Atmosphäre noch weiter zu verbessern, steht als nächstes Projekt die Umstellung des Bühnenlichts auf LED-Leuchten an. Die bereits 2016 optimierte Tontechnik finde Gefallen bei den Künstlern und Zuschauern.

Ein großes und langjähriges Problem war und ist allerdings die Lagerung der wertvollen Ausrüstung. So werden zum Beispiel Mikrofone und anderes teures Technikequipment aufgrund fehlender Möglichkeiten, diese vor Ort einschließen zu können, privat aufbewahrt, erklärte Krass.

Schon vor rund 15 Jahren war ein erster Antrag auf einen Anbau ans Haus Siekmann wegen solcher Probleme gestellt worden. Dieser soll nicht als reines Stuhllager dienen, sondern vielmehr auch für Veranstaltungen im Garten als Bühne genutzt werden und den ehrenamtlichen Helfern beim Aufbauen für Veranstaltungen Platz schaffen, so Krass weiter. Bisher wurde darüber in der Politik viel geredet und diskutiert, und der Förderverein sei immer wieder vertröstet worden. Auch in diesem Jahr war der im städtischen Haushalt finanziell abgesicherte Anbau mit Blick auf mögliche Fördergelder einmal mehr „vertagt“ worden.

„Der Anbau eines Multifunktionsraumes ist aber politisch beschlossen“, erklärte Bürgermeister Berthold Streffing gleichwohl in der Hauptversammlung. Ein von der Stadt gestellter Antrag auf Förderung war – wie berichtet – zunächst abgelehnt worden. Später habe die Bezirksregierung dann doch Zustimmung signalisiert. Deshalb würden nun weitere Vorbereitungen getroffen und ein erneuter Antrag auf Förderung gestellt, so Streffing. Werde auch der abgelehnt, werde der Anbau mit städtischen Geldern finanziert.

Bei den folgenden Vorstandswahlen gab es an der Spitze des Vereins keine Veränderungen. Jürgen Krass bleibt für weitere zwei Jahre Vorsitzender. Er wurde einstimmig wiedergewählt. Auch Dr. Mathias Sauerland wurde einstimmig im Amt des zweiten Vorsitzenden bestätigt. Den Posten des Schriftführers übernahm Dr. Hans Georg Schäfer. Zu Beisitzern wurden Alfons Northoff, Bernhard Erdmann, Lena Grundmann und Siegfried Thier gewählt.

Außerdem werde ein sogenannter „Kümmerer“ eingestellt, der für das Haus und den Garten verantwortlich sein wird und über die Technik und Besonderheiten des Hauses Bescheid weiß, erklärt Jürgen Krass.

Und schließlich: „Hoffen wir, dass die nächste Hauptversammlung im neuen Anbau stattfindet“, wurde am Ende noch fröhlich in die Runde geworfen.

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