Werner Dufhues verlässt den DRK-Vorstand
Abschied nach 33 Jahren

Sendenhorst -

Nach 33 Jahren im Vorstand des DRK-Ortsvereins hat Werner Dufhues nicht erneut für das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden kandidiert. Er wolle es in jüngere Hände geben, sagte er in der Mitgliederversammlung. Ein Nachfolger wurde aber noch nicht gefunden.

Sonntag, 26.11.2017, 13:24 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 26.11.2017, 13:22 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 26.11.2017, 13:24 Uhr
Nach 33 Jahren im Vorstand des DRK-Ortsvereins verabschiedete Vorsitzender Heiner Hagemann (li.) seinen Stellvertreter Werner Dufhues.
Nach 33 Jahren im Vorstand des DRK-Ortsvereins verabschiedete Vorsitzender Heiner Hagemann (li.) seinen Stellvertreter Werner Dufhues. Foto: Anke Weiland

Nach 33 Jahren als zweiter Vorsitzender wurde Werner Dufhues in der Mitgliederversammlung des DRK-Ortsvereins am Freitagabend aus seinem Amt verabschiedet. Der Posten bleibt bis zur nächsten Hauptversammlung vakant, da zunächst kein Nachfolger gefunden wurde. Der erste Vorsitzende, Heinrich Hagemann , wurde für weitere drei Jahre in seinem Amt bestätigt Schriftführerin und Schatzmeisterin ist weiterhin Gabriele Steiling.

Bevor die Wahlen durchgeführt wurden, standen jedoch die Berichte aus den Arbeitskreisen auf der Tagesordnung.

Durch eine gute Betreuung und Verpflegung bei den Blutspendeterminen sowie kleine Präsente möchte das Team einen Ansporn zum Spenden geben.

Ute Guddack vom Arbeitskreis „Soziales“ berichtete über den sehr erfolgreichen Seniorentreff, die monatliche Wandergruppe, die Erste-Hilfe-Kurse sowie über die Karnevalsfeier und das Ad­ventscafé zum Jahresende. Ebenfalls aktiv im „sozialen Arbeitskreis“ ist Annett Beckmann, die sich um den präventiven Gesundheitssport kümmert.

Mitte 2016 hatte Helga Löckmann die Leitung ihrer Gymnastikgruppen an Annett Beckmann übergeben, die nun auch einige neue Sport-Angebote im Programm hat. So gibt es Pilates-Gruppen und neben der Gymnastik für die „hochaltrigen Teilnehmer“ – 85 Jahre und älter – auch Angebote für die etwas jüngeren Senioren. Die Zeitverlegung auf den Vormittag habe sich „mittlerweile etabliert und wird gut angenommen“. Angebote wie das regelmäßige Frühstück und das Frühlingsfest würden die Hilfe vieler erfordern, so dass Beckmann besonders an die jüngeren Mitglieder appellierte, sich mehr zu beteiligen. „Diese Aktivitäten tragen zur Wertschätzung der älteren Menschen bei.“

„Wir können keine großen Gewinne erwirtschaften“, erklärte Heinrich Hagemann bei der Erläuterung des Jahresabschlusses. „Denn wir sind ja ein gemeinnütziger Verein. Aber wir haben gut gewirtschaftet.“ Er dankte der Schatzmeisterin Gabriele Steiling für die Unterstützung und bedankte sich ebenso bei allen ehrenamtlichen Helfern, die das Jahr über ihren Dienst tun. „Ohne Ehrenamtliche ist ein Verein wie das DRK nicht denkbar.“ Vor den eigentlichen Wahlen verabschiedete der erste Vorsitzende seinen Weggefährten Werner Dufhues. „Ich habe vollstes Verständnis für deine Entscheidung.“ Er möchte den Platz für einen Jüngeren freimachen, entgegnete Dufhues und erinnerte sich noch gut an den ersten Beschluss in seinem Amt: Der Kauf der Räumlichkeiten an der Weststraße. „Da war das Gebäude noch im Rohbau.“

Nun stehe im kommenden Jahr die Renovierung der Räume an, berichtete Hagemann. Zudem wird der Frühstückstermin in 2018 auf ein Mal im Quartal geändert. Die genauen Termine werden in den WN bekannt gegeben.

Und einen Termin konnten die Anwesenden sich sogleich in den Kalender eintragen: Das Frühlingsfest für Senioren findet am 4. März statt.

Im Anschluss an die Versammlung erzählte René Kaiser vom DRK-Kreisverband Wissenswertes über das Hausnotruf-Angebot des DRK.

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