Daniel Fühner ist neuer Dienstbereichsleiter Planen, Bauen und Eigenbetriebe
Zukunftsstrategien entwickeln

Sendenhorst -

Im zweiten Anlauf hat es geklappt. Unter den 15 Bewerbern, die sich auf das zweite Ausschreibungsverfahren auf die Stelle des Dienstbereichsleiters Planen, Bauen und Eigenbetriebe beworben haben, ist die Verwaltung fündig geworden. Daniel Fühner (47) aus Münster ist seit Ende Februar Nachfolger von André Leson.

Mittwoch, 14.03.2018, 06:03 Uhr

Bürgermeister Berthold Streffing (r.) stellte den neuen Dienstbereichsleiter Planen, Bauen und Eigenbetriebe, Daniel Fühner aus Münster vor.
Bürgermeister Berthold Streffing (r.) stellte den neuen Dienstbereichsleiter Planen, Bauen und Eigenbetriebe, Daniel Fühner aus Münster vor. Foto: Annette Metz

Daniel Fühner ist in Münster aufgewachsen und hat in Dortmund Raumplanung studiert. Seine berufliche Laufbahn hat ihn schon an mehrere Stationen geführt. Er hat Erfahrung sowohl in kommunalen Verwaltungen gesammelt als auch im Landesdienst. Fühner hat in den vergangenen Jahren darüber hinaus drei „Regionale“-Projekte begleitet. Er war an der Regionale 2004 links und rechts der Ems, an der Regionale 2013 in der neugegründete Region Südwestfalen und letztlich an der Regionale 2016 „Zukunftsland westliches Münsterland“ jeweils mit Schwerpunkt auf städtebauliche Aspekte beteiligt, wie er in einem Gespräch mit den WN ausführt. Als Projektkoordinator war er für die Umsetzung des Regionale-Projekts „StadtLandschaft“ zuständig.

„Wir sind froh, in Daniel Fühner eine Kraft gefunden zu haben, die zu den Vorstellungen von Verwaltung und Politik passt“, erklärt Bürgermeister Berthold Streffing. Er sei der einzige Bewerber gewesen, den die Verwaltung aus diesem Verfahren ausgesucht habe. Im ersten Durchgang habe sich kein geeigneter Bewerber gefunden.

Bei der Wiederholung im Herbst habe dann auch Fühners Bewerbung vorgelegen. Der Haupt- und Finanzausschuss habe sich dann in einer nicht öffentlichen Sitzung einstimmig für den Münsteraner ausgesprochen. Fühner ist als Dienstbereichsleiter auch für die Eigenbetriebe zuständig, die fachliche Verantwortung für diesen Bereich trägt aber Klaus Neuhaus, der seit wenigen Wochen zum Team gehört. „Für die fachlichen Entscheidungen bei den Eigenbetrieben sind daher weder Herr Fühner noch ich zuständig. Wir haben den Aufgabenzuschnitt in diesem Bereich überarbeitet und erweitert und daraus zwei Stellen gemacht“, führt Berthold Streffing aus.

Daniel Fühners Schwerpunkt wird es sein, Strategien für die bauliche Entwicklung in Sendenhorst und Albersloh zu entwerfen. „Ich bin dabei Menschen, Strukturen und Projekte kennenzulernen. Das geht gut voran und macht Spaß“, blickt er auf die ersten zwei Wochen im neuen Amt zurück. „Im Moment sind wir ja dabei, das Innenstadtgebiet entlang der Gräben und der Promenade zu strukturieren“, führt der Bürgermeister aus. In diesem Bereich habe sich in der Vergangenheit eine Entwicklung ergeben, die Berthold Streffing nicht für gut befindet. Die derzeit in Arbeit befindliche Gestaltungssatzung für diesen Bereich, der bislang in einigen Abschnitten nicht einmal über Bebauungspläne verfüge, könne sicher dabei helfen, die zukünftige Entwicklung der Innenstadt in Bahnen zu lenken. Dabei, so erklärt der neue Bauamtsleiter, geht es aber nicht darum, über die Köpfe der Menschen hinweg zu planen. „Das soll die Menschen nicht einschränken, sondern das Bild der Stadt sichern und herausputzen“, erklärt Fühner, der ausdrücklich betont, dass ihm der Sendenhorster Stadtkern gefalle.

Im Auge behalten wolle man auch ältere Baugebiete und mögliche Nachverdichtungen mit guter Durchmischung, führt Bürgermeister Berthold Streffing aus. Da gelte es, Strategien für die Entwicklung zu entwerfen.

► Das Vorhaben, die Bürger so viel wie möglich mitzunehmen, wird übrigens schon in der kommenden Woche ganz konkret, wenn die Bürgerbeteiligung in Sachen „Gestaltungssatzung“ ansteht. Am Montag, 19. März, sind alle Bürger um 19 Uhr ins Kommunalforum eingeladen, um über die Inhalte der Satzung zu diskutieren und Ideen einzubringen, bevor die dann aktualisierte Gestaltungssatzung am 10. April erneut zunächst im Stadtentwicklungsausschuss beraten und am 3. Mai vom Rat verabschiedet werden soll.

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