Ortsdurchfahrt wird gesperrt
Verkehr rollt wieder über das Osttor

Sendenhorst -

Am 23. April beginnt der zweite Bauabschnitt für die Kanalsanierung unter der Lorenbeckstraße. Die Ortsdurchfahrt wird wieder für einige Monate komplett gesperrt. Die Stadt kündigt strenge Lkw-Kontrollen an.

Sonntag, 15.04.2018, 06:04 Uhr

Für die Sanierung des Kanals in der Lorenbeckstraße muss der Abschnitt der Ortsdurchfahrt wieder komplett gesperrt werden. Die Umleitungen führen wieder über die gleichen Strecken wie schon 2017. Doch dieses Mal soll stärker kontrolliert werden.
Für die Sanierung des Kanals in der Lorenbeckstraße muss der Abschnitt der Ortsdurchfahrt wieder komplett gesperrt werden. Die Umleitungen führen wieder über die gleichen Strecken wie schon 2017. Doch dieses Mal soll stärker kontrolliert werden. Foto: Annette Metz

Die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr sind in die Planungen eingeflossen. „Wir haben uns darum bemüht, die Abläufe so effizient wie möglich zu optimieren“, erklärt Klaus Neuhaus , Leiter der städtischen Eigenbetriebe, als er gemeinsam mit Planer Thomas van der Giet vom Büro Gnegel, Ordnungsamtsleiter Wolfgang Huth und Hans-Günter Wübbels vom Ordnungsamt die Pläne für den zweiten Teil der Kanalsanierung in der Lorenbeckstraße vorstellt.

Es habe sich beispielsweise ausgezahlt, und das ist durchaus wörtlich gemeint, dass man in der Ausschreibung ein möglichst großes Zeitfenster angeboten habe. So habe man die Maßnahme in einem für alle Beteiligten günstigen Zeitraum planen können. Am 23. April wird mit den Arbeiten begonnen. Ende August soll alles über die Bühne sein.

Erneuert wird in dieser Zeit der Kanalabschnitt von der Bersenkampstraße bis zum Prozessionsweg. „Der Kanal ist schadhaft. Und eh dass er einfach einbricht, muss er erneuert werden“, erklärt Klaus Neuhaus. Anschließend wird die Straßenoberfläche, so ist es mit Straßen.NRW, das als Landesamt für die Landesstraße zuständig ist,vereinbart, gleich neu asphaltiert. „Alles geschieht in einem Zug und bleibt in einer Hand“, erklärt Neuhaus. Ausgeführt werden die Arbeiten wieder durch die Firma Rottmann. Die Stadt koordiniert den Ablauf.

Der komplette Kanalverlauf wird nun unter die Landesstraße gelegt. „Bislang verläuft er wohl eher historisch begründet“, führen Neuhaus und van der Giet aus. Einige Abschnitte liegen sogar unter privaten Grundstücken. Der neue Kanal wird mit 70 Zentimetern Durchmesser etwas größer sein, als der alte mit seinen 60 Zentimetern. Die alte Leitung wird abschließend mit Flüssigbeton verfüllt.

Sicherlich werde die Baumaßnahme in der Innenstadt aber einige Unannehmlichkeiten mit sich bringen, wissen die Planer. Vor allem, was den innerörtlichen Verkehr angeht. „Wir haben uns bemüht, den Lkw-Verkehr großräumig umzuleiten“, berichtet Wolfgang Huth. Und er führt weiter aus, dass man aber auch aus den Problemen des vergangenen Jahres seine Schlüsse gezogen habe. Die Regelungen mit der Umleitung über das Osttor werden allerdings wieder eingerichtet – mit Tempo 30, Halteverbot und geänderten Vorfahrtsregelungen. „Wir werden in diesem Jahr die Einhaltung aber wesentlich engmaschiger kontrollieren“, führt er aus. Die Kreuzungsbereiche am Osttor und an der Oststraße werden außerdem von Beginn an mit deutlich sichtbaren Fahrbahnmarkierungen und blinkenden Signallichtern gekennzeichnet. Außerdem werde man Kontakt mit der Polizei aufnehmen, damit vor allem in der Anfangsphase bei Kontrollen Lkw-Fahrer darauf hingewiesen werden, dass die Durchfahrt gesperrt ist.

► Die ausführende Firma führt bei dieser Maßnahme Baubesprechungen durch, an denen auch Anlieger der Lorenbeckstraße teilnehmen können, um eventuelle Fragen oder Anliegen loszuwerden. Das Baubüro ist zu diesem Zweck jeweils mittwochs vormittags ab 11.30 Uhr geöffnet.

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