Sportausschuss-Sitzung
Rasenpflege mit Mähroboter

Albersloh -

Um dem Platzwart die Erledigung seiner Aufgaben zu erleichtern, wandte sich GW Albersloh mit der Bitte an die Stadt, die Anschaffung eines neuen Mähroboters und einer Beregnungsanlage zu bezuschussen. Eine Bitte, der der Ausschuss für Sport, Kultur und Freizeit in seiner Sitzung am Dienstagabend nun entsprach.

Freitag, 11.05.2018, 15:05 Uhr

So ein Naturrasen-Fußballplatz braucht viel Pflege, damit er sich gut bespielen lässt. GW Albersloh möchte seinen Platzwart bei dieser zeitaufwändigen Aufgabe künftig durch einen Mähroboter und eine Bewässerungsanlage unterstützen. Die Stadt gewährt für die Anschaffung Zuschüsse.
So ein Naturrasen-Fußballplatz braucht viel Pflege, damit er sich gut bespielen lässt. GW Albersloh möchte seinen Platzwart bei dieser zeitaufwändigen Aufgabe künftig durch einen Mähroboter und eine Bewässerungsanlage unterstützen. Die Stadt gewährt für die Anschaffung Zuschüsse. Foto: Ulrich Schaper

Nachdem in den vergangenen Jahren hauptsächlich der Bau von Kunstrasenplätzen im Fokus von zahlreichen Fußball-Vereinen der Region gestanden hatte, bleibt aber festzustellen: Auch die Naturrasenplätze der Vereine werden nach wie vor bespielt – und müssen, vielerorts von den Vereinen selbst, mit hohem Aufwand gepflegt werden. So beispielsweise auch in Albersloh. Damit die Teams dort beste Bedingungen vorfinden, muss die Fläche, die sich eigentlich in städtischem Besitz befindet, gemäht, gewässert und ebenmäßig gehalten werden. Das wird in Albersloh ebenso wie in Sendenhorst von Ehrenamtlichen gemacht.

Um dem Platzwart die Erledigung seiner Aufgaben zu erleichtern, wandte sich GW Albersloh mit der Bitte an die Stadt, die Anschaffung eines neuen Mähroboters und einer Beregnungsanlage zu bezuschussen. Eine Bitte, der der Ausschuss für Sport, Kultur und Freizeit in seiner Sitzung am Dienstagabend nun entsprach. Die Anschaffung eines großen Mähroboters wird mit 13 000 Euro unterstützt. Den Einbau einer Beregnungsanlage teilen sich Stadt und Verein, wobei die Stadt maximal rund 8950 Euro zuschießen wird.

„Das erleichtert den Ehrenamtlichen sicherlich die Arbeit“, waren sich die Vertreter der politischen Fraktionen einig. Wobei auch deutlich wurde, dass durch die Erweiterung der Sportanlage an der Adolfshöhe der Aufwand am Ende eher gleichbleibt, als dass er sich durch den Roboter verringert. Denn auch die Pflege der neu geschaffenen Rasentrainingszonen und Anlagen müssten geleistet werden, hatte sich in einem Gespräch mit Vertretern des Vereins herausgestellt.

Daher sah der Ausschuss am Dienstag auch davon ab, den vereinbarten bisherigen Pflegekostenzuschuss zu verringern.

Vor allem die Sicherheit des neu anzuschaffenden Gerätes interessierte die Ausschuss-Mitglieder. So führte die Verwaltung aus, dass der Roboter sofort stehen bleibe, sobald er auf ein Hindernis stoße. Eine Gefahr, dass jemand durch das fahrende Gerät verletzt werden, sehe man nicht, führte Jürgen Mai im Namen der Verwaltung aus. Darüber habe sich die Verwaltung bei weiteren Städten erkundigt und Erfahrungen mit dem Gerät abgefragt: „Wir haben nur Gutes gehört“, so Mai.

Die Kosten für die Beregnungsanlage werden sich Stadt und Verein nach dem Beschluss des Sportausschusses am Dienstag teilen. Politik und Verwaltung drückten dem Verein dabei ihre Anerkennung für die Bereitschaft aus, einen hohen Eigenanteil zu übernehmen. Allerdings kann die Stadt das Geld erst über den Haushalt 2019 zur Verfügung stellen. Da es den Grün-Weißen aber ein großes Anliegen ist, die Anlage schon in der kommenden Sommerpause einzubauen, erklärte sich der Verein bereit, den städtischen Anteil vorzufinanzieren.

„Aus Sicht der Verwaltung ist eine solche automatische Bewässerungsanlage zeitgemäß“, ist der Tischvorlage für den Ausschuss zu entnehmen. In Sendehorst sei eine solche Anlage bereits „seit den 1980-er Jahren des letzten Jahrhunderts installiert.“

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