Vor 25 Jahren schoss Bernd Krimphove den Vogel ab
Ehrengarde mit großem Aufgebot

Sendenhorst -

Als Bernd Krimphove vor 25 Jahren den Vogel abschoss, da setzte er nicht nur sich selbst die Krone der Martinus-Schützen auf. Er krönteauch das Jubiläumsfest seiner Ehrengarde. Denn die Ehrengarde, deren Mitglied Krimphove damals war, feierte 1993 mit allem Glamour ihr 40-jähriges Bestehen.

Mittwoch, 30.05.2018, 06:00 Uhr

Vor 25 Jahren war Uwe Landau (r.) Kommandeur der Ehrengarde. Er ließ es sich nach dem Königsschuss von Bernd Krimphove natürlich nicht nehmen, den neuen König aus Reihen der Garde, die 1993 ihr 40-Jähriges feierte, hochleben zu lassen.
Vor 25 Jahren war Uwe Landau (r.) Kommandeur der Ehrengarde. Er ließ es sich nach dem Königsschuss von Bernd Krimphove natürlich nicht nehmen, den neuen König aus Reihen der Garde, die 1993 ihr 40-Jähriges feierte, hochleben zu lassen. Foto: Jochen Sänger

Als Bernd Krimphove vor 25 Jahren den Vogel abschoss, da setzte er nicht nur sich selbst die Krone der Martinus-Schützen auf. Er krönte im zarten Alter von 23 Jahren auch das Jubiläumsfest seiner Ehrengarde. Denn die Ehrengarde, deren Mitglied Krimphove damals war, feierte 1993 mit allem Glamour ihr 40-jähriges Bestehen. Und dass einer aus ihren Reihen in diesem Jahr König des allgemeinen Schützenvereins St. Martinus werden sollte, war natürlich beschlossene Sache.

Gleich vier Schützen hatte die Ehrengarde in das spannende Finale geschickt. Neben Bernd Krimphove legten auch Detlef Krüger , Andreas Schmetkamp und Markus Goroncy immer wieder auf den Vogel an, der damals vom Vater des heutigen Vogelbauers Martin Engbert, Berni Engbert, gebaut worden war. Außerdem versuchten Charly Schwermann, damals zweiter Vorsitzender der Martinus-Schützen, sowie Josef Horstrup und Heribert Uphues dem Vogel den Garaus zu machen.

Um 10.40 Uhr hatte der scheidende König Werner Entrup das Schießen eröffnet. Um 13.34 Uhr gab das Federvieh mit dem 425. Schuss endlich nach. Bernd Krimphove ließ sich auf den Schultern des damaligen Ehrengarden-Kommandeurs Uwe Landau feiern. Zur Königin wählte Krimphove Britta Volkery.

1993 war im Übrigen ein bemerkenswertes Jahr in der Geschichte der Martinus-Schützen. „Der Verein begrüßte das 700. Mitglied, und insgesamt stieg die Mitgliederzahl auf stolze 720. Zuvor waren der erste Vorsitzende Carl Werring und der zweite Vorsitzende Siegfried Grimme auf der Generalversammlung zurückgetreten. Die Nachfolge traten Hans-Günter Funke als neuer Vorsitzender sowie Karl-Heinz Schwermann als dessen Stellvertreter an“, ist dem Internetauftritt des Schützenvereins zu entnehmen.

Die Ehrengarde feierte im großen Rahmen – wie schon erwähnt – ihr 40-jähriges Bestehen. „Die Garde hatte aus diesem Anlass die Stadt besonders geschmückt. Weiterer Höhepunkt war die Ernennung von Carl Werring zum Ehrenvorsitzenden“, ist im Internet weiter zu lesen.

Erstmals seit vielen Jahren fand im Rahmen der Königsproklamation ein großer Zapfenstreich statt, eine Tradition, die der Verein seither gerne pflegt. Und bereits damals war klar, dass das folgende Vereinsjahr 1994 in die Vereinsgeschichte eingehen wird. Zum letzten Mal seit Bestehen des Schützenvereins wurde das Schützenfest von samstags bis montags gefeiert. Im folgenden Jahr wurde zum ersten Mal von Fronleichnam (donnerstags) bis samstags gefeiert. Eine Verschiebung, die sich bewährt hat, denn diesen Termin behalten die Martinus-Schützen seither bei.

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