Alte Wege neu erleben: Bürgerbeteiligungsaktion
Viele Vorschläge eingebracht

Sendenhorst -

Zum Bürgerbeteiligungs- und Aktionstag hatte die Stadt Sendenhorst am Samstag zum Haus Siekmann eingeladen. Und zahlreich folgten Bürger der Einladung und nutzten nicht nur die Möglichkeit, sich zu informieren. Vielmehr gab es die Gelegenheit, zu diskutieren und auch einige Vorschläge einzubringen.

Freitag, 14.09.2018, 14:28 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 10.09.2018, 06:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 14.09.2018, 14:28 Uhr
„Alte Wege neu Erleben“: Hellmut Neidhardt vom Architektenbüro Landschaft Planen + Bauen aus Dortmund erklärte an verschiedenen Stationen die Pläne (oben). Die Stadt- und Feuerwehrkapelle empfing die Teilnehmer des zweiten Rundgangs an der Aktionsfläche an der Grimmstraße musikalisch (rechts).
„Alte Wege neu Erleben“: Hellmut Neidhardt vom Architektenbüro Landschaft Planen + Bauen aus Dortmund erklärte an verschiedenen Stationen die Pläne (oben). Die Stadt- und Feuerwehrkapelle empfing die Teilnehmer des zweiten Rundgangs an der Aktionsfläche an der Grimmstraße musikalisch (rechts). Foto: Dirk Vollenkemper

Zum Bürgerbeteiligungs- und Aktionstag hatte die Stadt Sendenhorst am Samstag zum Haus Siekmann eingeladen. „Wer an diesem Tag zu Hause bleibt, verpasst etwas. Und zwar die Möglichkeit, sich zu informieren, sich einzubringen und Kultur, Spaß sowie Kaffee und Kuchen zu genießen,“ so die Verantwortlichen der Stadt vor der Aktion.

Zahlreiche Bürger folgten am Samstag dann der Einladung und nutzten nicht nur die Möglichkeit, sich zu informieren. Vielmehr gab es die Gelegenheit, zu diskutieren und auch einige Vorschläge einzubringen. Hellmut Neidhardt vom Architektenbüro „Landschaft Planen + Bauen“ aus Dortmund stellte während eines Rundgangs an drei Stellen in der Stadt das Konzept der Neu- und Umgestaltung „Alte Wege neu erleben“ mit verschiedenen Möglichkeiten vor. So solle die Nordpromenade der Südpromenade angepasst werden, führte er aus. Die Eingänge in den Ring sollten deutlicher erkennbar sein. „Der Sendenhorster weiß, wo es in die nächste Promenade geht, Besucher von außerhalb aber nicht“, so Neidhardt. Mittels Stelen und einer gleichen Pflasterung sollten die Eingänge in Zukunft erkennbar sein. Ebenfalls wurde die Idee entwickelt, die gesamte Promenade zu beleuchten. Dabei sollen allerdings keine Straßenlaternen zum Einsatz kommen, vielmehr kann sich Hellmut Neidhardt vorstellen, die Wege indirekt zu beleuchten. Dazu wurden bei Einbruch der Dunkelheit auch verschiedene Möglichkeiten der Beleuchtung vorgestellt.

Die Aufwertung der Innenstadt war ein weiteres Thema des Tages. Beleuchtung, Beschilderung und die Umgestaltung der südlichen Liebesgasse sowie die Wege vom St.-Josef-Stift in die Innenstadt wurden in den Blick genommen. Auch dafür gab es jede Menge Anregungen, die das Team von „Landschaft Planen + Bauen“ nun versucht, in das Konzept einzuarbeiten.

Um die Schaffung eines „Generationen-Raumes“, ging es am Spielplatz an der Grimmstraße. Die Kinder konnten dort den ganzen Nachmittag am Spielmobil der SG und der Hüpfburg toben. Und die Teilnehmer des zweiten Rundgangs wurden gegen Abend musikalisch von der Stadt- und Feuerwehrkapelle begrüßt. Vorgesehen ist, an der Grimmstraße die Umgestaltung des Spielplatzes in einen attraktiven Raum und Treffpunkt für Jung und Alt. „Wir haben da drei Märchen der Gebrüder Grimm als Anregung genommen und in die Gestaltungsidee mit einbezogen“, so Hellmut Neidhardt.

Zufrieden mit der Bürgerbeteiligung und dem Aktionstag zeigte sich am Samstagabend Bürgermeister Berthold Streffing: „Es waren gute und konstruktive Gespräche. Zahlreiche Bürger sowie auch direkte Anwohner des Promenadenrings haben die Möglichkeit wahrgenommen, sich direkt zu informieren und auch ihre Ideen mit einzubringen.“ „Wer zu dem Konzept noch Fragen oder Anregungen hat, darf sich gerne an das ,Mach Mit-Management‘ der Stadt wenden“, so Streffing weiter.

Für die Kinder gab es am Haus Siekmann im Rahmen der Kindertheater Reihe „Kunterbunt“ der Muko e.V., ein kleines Programm. Jongleur „Schnecke“ aus Mettingen ließ mit seinen fesselnden Fakirkünsten, mit seiner waghalsigen Hochradakrobatik, einer temporeichen und ganz heißen Jonglage und dem spektakulären Finish mit einem Riesenballon die Kinderherzen höherschlagen. Begeistert forderte der Sendenhorster Nachwuchs Zugabe und wurde auch mit dieser für den anhaltenden Applaus belohnt.

Etwas später lud die Muko mit Lea Werthschulte noch zur Mitmachaktion „Tanz“ in den Garten des Hauses Siekmann ein.

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