Malwettbewerb des Nabu
Erster Platz für Sumpfdotterblume

Sendenhorst/Münster -

Der Malwettbewerb des Nabu Münsterland ist entschieden. Zu den Gewinnern gehören auch zwei Sendenhorsterinnen.

Donnerstag, 20.09.2018, 22:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 20.09.2018, 22:00 Uhr
Die Sieger des Mal- und Zeichenwettbewerbs „Auf den Spuren von Franz Wernekinck“ mit den Jury-Mitgliedern Dr. Britta Linnemann (li.), Dr. Iris Plate (3. von li.) und Professor Dr. Kai Müller (re.) sowie Organisator Dr. Thomas Hövelmann (2. von re.): Ramona Winkens, Ute Nolte, Daniela Reich, Beate Reul-Knebel, Clemens Gnegel, Silke Lördemann, Marlene in der Stroth, Lotta Klein-Hitpaß, Gesche Santen und Matthias Bronn (v.li.).
Die Sieger des Mal- und Zeichenwettbewerbs „Auf den Spuren von Franz Wernekinck“ mit den Jury-Mitgliedern Dr. Britta Linnemann (li.), Dr. Iris Plate (3. von li.) und Professor Dr. Kai Müller (re.) sowie Organisator Dr. Thomas Hövelmann (2. von re.): Ramona Winkens, Ute Nolte, Daniela Reich, Beate Reul-Knebel, Clemens Gnegel, Silke Lördemann, Marlene in der Stroth, Lotta Klein-Hitpaß, Gesche Santen und Matthias Bronn (v.li.). Foto: Nabu

Der Nabu-Mal- und Zeichenwettbewerb „Auf den Spuren von Franz Wernekinck “ wurde mit der Siegerehrung und der offiziellen Eröffnung der Ausstellung in der Orangerie des Botanischen Gartens der Universität Münster abgeschlossen. Zu den Gewinnern gehört auch Gesche Santen aus Sendenhorst: Sie hat den ersten Preis in der Kategorie „Sumpfdotterblume“ eingeheimst. Zudem hat die 89-jährige Sendenhorsterin Christa Schroeter den dritten Platz in der Kategorie „Darstellung mehrere oder alle Arten“ belegt, heißt es im Bericht des Nabu .

Dr. Thomas Hövelmann von der Nabu-Naturschutzstation Münsterland, der die Idee zu dem Wettbewerb hatte und diesen mit zahlreichen Helfern organisiert hatte, gab in seiner Begrüßung einen kurzen Rückblick über die Aktion, bei der im Laufe des Sommers mehr als 250 Gemälde und Zeichnungen eingereicht worden waren. „Für mich war es wirklich spannend, die einzelnen Künstler kennenzulernen“, freute sich Hövelmann über den Erfolg und gab den jeweiligen Siegern die Gelegenheit, kurz über Technik und Hintergrund ihrer Bilder zu berichten.

Professor Dr. Kai Müller, wissenschaftlicher Leiter des Botanischen Gartens, und Dr. Claus Dapper, Vorsitzender des Fördererkreises des Botanischen Gartens, wiesen in ihren Grußworten auf die Bedeutung der Einrichtung für die Stadt Münster und die Werbung durch den Wettbewerb hin.

Anschließend hatten die etwa 70 Gäste Gelegenheit, die Ausstellung zu betrachten, in denen zu zehn heimischen Wildpflanzen jeweils das Original von Franz Wernekinck, der vor rund 200 Jahren den Botanischen Garten gegründet und zahlreiche häufige Pflanzen für seine Studierenden gemalt hatte, neben den heutigen Siegerbildern zu sehen sind – ergänzt um naturschutzfachliche Informationen zur aktuellen Häufigkeit und Gefährdung der Arten.

► Die Ausstellung ist noch bis Sonntag, 23. September, zu den regulären Öffnungszeiten in der Orangerie zu sehen. Anschließend wird sie im Oktober im Haus Heidhorn, der Geschäftsstelle der Nabu-Naturschutzstation Münsterland in Hiltrup, gezeigt.

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