„Gesundheitstag“ im St.-Josef-Stift
Den Nachbarn wieder grüßen

Sendenhorst -

Beim „Sendenhorster Gesundheitstag“ ging es darum, wie gutes Sehen im alter verbessert werden kann.

Freitag, 12.10.2018, 18:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 12.10.2018, 18:00 Uhr
Rund 40 interessierte Gäste hatten sich zum „Sendenhorster Gesundheitstag“ angemeldet, zu dem Angelika Reimers (Seniorenberatung, li.) und Seniorenbeiratsvorsitzender Hans-Otto Köbbert als Referentin Augenoptikerin Angelika Franetzki begrüßten.
Rund 40 interessierte Gäste hatten sich zum „Sendenhorster Gesundheitstag“ angemeldet, zu dem Angelika Reimers (Seniorenberatung, li.) und Seniorenbeiratsvorsitzender Hans-Otto Köbbert als Referentin Augenoptikerin Angelika Franetzki begrüßten. Foto: Bettina Goczol

Das Auge ist ein kleines Wunderwerk der Natur. Mit zunehmendem Alter kann die Sehleistung aber durch ganz unterschiedliche Ursachen und Erkrankungen nachlassen. Beim zehnten „Sendenhorster Gesundheitstag“ ging es am Donnerstag um das Thema „gutes Sehen“ und welche Möglichkeiten es gibt, wenn die Brille nicht mehr ausreicht. Eingeladen hatten wieder die „Heinrich-und-Rita-Laumann-Stiftung“ und der Seniorenbeirat der Stadt Sendenhorst. Das St.-Josef-Stift sorgte für die herbstlich dekorierte Kaffeetafel im Spithöver-Forum.

Schon gewusst? Zum guten Sehen benötigt ein 65-jähriger Mensch 15 Mal mehr Licht als ein zehnjähriges Kind. „Bundesweit haben etwa acht Millionen Menschen eine verminderte Sehleistung“, erklärte Angelika Franetzki vom Fachgeschäft Optik Klostermann. Die Augenoptikermeisterin hat sich auf das Thema „vergrößernde Sehhilfen“ spezialisiert. Sie kommen zum Einsatz, wenn Brillen nicht mehr die Sehkorrektur bringen, die man sich wünscht.

Sie erläuterte häufige Augenerkrankungen und wie sie das Sehvermögen beeinträchtigen.

Beispiel Makuladegeneration: Bei dieser Erkrankung sterben Teile der Netzhaut im schärfsten Punkt des Sehens ab, so dass es zu Ausfällen im zentralen Gesichtsfeld kommt. „Betroffene können Gesichter nicht mehr gut erkennen, was für die Kommunikation sehr erschwerend ist. Auch das Lesen wird schwierig“, erläuterte die Fachfrau auch die soziale Komponente von Augenerkrankungen.

Menschen mit starker Sehbeeinträchtigung könnten sich oftmals noch gut im Freien bewegen und orientieren. „Dafür wird lediglich zehn Prozent Sehleistung benötigt. Den Bekannten auf der anderen Straßenseite sieht man allerdings nicht mehr“, so Franetzki. Betroffenen riet sie, offen über ihre Sehbeeinträchtigung zu sprechen, damit ihnen ein grußloses Vorbeigehen nicht als Unhöflichkeit ausgelegt werde.

Je nach Ursache der Sehschwäche stellte sie verschiedene Sehhilfen vor wie Lupen, Lupenbrillen, Fernrohrbrillen, Filterbrillen für Kantenkontraste, Lichtschutzbrillen bei Blendempfindlichkeit oder auch Spezialbeleuchtungen und elektronische Sehhilfen wie Bildschirmlesegeräte. Eine Auswahl von Sehhilfen hatte sie auch mitgebracht.

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