Umgestaltung ist beschlossen
Die Promenade wird schön

Sendenhorst -

Die Promenade soll schöner werden. Das umfangreiche Paket zur Neugestaltung ist nun beschlossen. Vorgesehen sind unter anderem eine Beleuchtung, nette und barrierefreie Sitzbereiche, Stelen und eine Befestigung in den Übergangsbereichen zu den Straßen. Die Kosten sind mit 2,1 Millionen Euro beziffert.

Samstag, 03.11.2018, 11:00 Uhr
Die Umgestaltung der Promenade ist beschlossen. Dazu gehören viele Details, die auch das Umfeld betreffen.
Die Umgestaltung der Promenade ist beschlossen. Dazu gehören viele Details, die auch das Umfeld betreffen. Foto: Josef Thesing

Die Promenade wird schön. Bis es soweit ist, wird es aber noch etwas dauern: Die Abschluss der Arbeiten ist für das Jahr 2022 geplant. Und ob es tatsächlich in der nun beschlossenen Form etwas wird, ist auch vom Geld abhängig. 2,1 Millionen Euro wird die Umgestaltung nach derzeitigen Berechnungen kosten. Das Land soll, wie bei der bisher erfolgten Umgestaltung der Innenstadt auch, 60 Prozent der Kosten übernehmen. Der Eigenanteil der Stadt liegt dann immer noch bei rund 824 000 Euro. Eine Investition, die sich absolut lohnen wird und gerechtfertigt ist, waren sich alle Fraktionen – mit Ausnahmen der FDP – im Ausschuss für Stadtentwicklung nach der Präsentation durch den Planer Hellmut Neidhardt einig. „Sie haben eine schöne Arbeit für uns gemacht“, brachte es der Ausschussvorsitzende Josef Schmedding ( CDU ) stellvertretend auf den Punkt.

Neidhardt und dessen Planungsbüro „Landschaft planen + bauen“ beschäftigen sich schon länger mit der Umgestaltung der Promenade. Nun hat der Diplom-Ingenieur all das zusammengefasst, was die Bürger im September zu Einzelheiten des Vorhabens, das den sperrigen Namen „Integriertes Handlungskonzept“ trägt, geäußert hatten – und zwar bezogen auf den Bereich „Alte Wege neu erleben.“ Auch von der Politik, von der Verwaltung und vom Gestaltungsbeirat kamen viele Anregungen, die in die jetzt beschlossene Planung eingeflossen sind. Die letzten Details sind noch nicht entschieden, etwa, wenn es darum geht, wie die Übergänge der Promenade über Straßen exakt gestaltet werden sollen. Aber das steht auch erst für 2020 auf dem Fahrplan.

Im Mittelpunkt stehen drei Kernbereiche: die Umgestaltung und Aufwertung des Promenadenringes, die Neugestaltung der Wege vom St.-Josef-Stift in die Innenstadt sowie die Schaffung eines „Generationenraumes“ auf dem Gelände des Spielplatzes an der Grimmstraße, der ja in unmittelbarer Nähe der Promenade liegt.

Dabei sind in allen drei Bereichen beträchtliche Veränderungen – und Verbesserungen – geplant. So werden, immer vorausgesetzt, dass die Finanzierung steht, die Eingänge zu den vier Promenadenabschnitten neu gestaltet, und zwar mit Bodenpflaster und beleuchteten Lichtstelen. Wesentlicher Bestandteil ist die (abschaltbare) Beleuchtung der Promenade, vor allem mit sogenannten Lichtpollern, die etwa kniehoch sein werden. Zudem sollen einzelne Bäume illuminiert werden.

Eingefasste und barrierefrei Bankstandorte gehören ebenso zum Konzept wie die Einbeziehung des Gehweges an der Gartenstraße.

Vom St.-Josef-Stift aus werden unterschiedliche und beschilderte Routen barrierefrei in die Stadt führen. Am Krankenhaus und am Rathaus wird über die Wege informiert.

Die „Liebesgasse“ wird im südlichen Bereich umfangreich umgestaltet und soll zudem insgesamt mit kleinen Kunstwerken, die zum Namen passen, aufgewertet werden.

Die Umgestaltung des Spielplatzes an der Grimmstraße soll bereits im kommenden Jahr in Angriff genommen werden. Dann folgt 2020 die südliche Promenadenhälfte.  

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