Herbstversammlung der Johannisbruderschaft
Das Schützenfest zieht um

Sendenhorst -

Das Schützenfest der Johannisbruderschaft zieht in die „Waldmutter“ um. Das haben die Mitglieder bei ihrer Herbstversammlung beschlossen. Der Saal des Bürgerhauses steht nicht mehr zur Verfügung.

Dienstag, 06.11.2018, 15:24 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 06.11.2018, 15:24 Uhr
Oberst Werner Dufhues, Franz Rolf, Ulrich Ermer, König Lothar Esch und Geschäftsführer Dietmar Specht erlebten eine informative und diskussionsfreudige Herbstversammlung.
Oberst Werner Dufhues, Franz Rolf, Ulrich Ermer, König Lothar Esch und Geschäftsführer Dietmar Specht erlebten eine informative und diskussionsfreudige Herbstversammlung. Foto: Hans-Jürgen Gerdes

Das nächste Schützenfest der Johannisbruderschaft findet im Gasthaus „Waldmutter“ statt. Das haben die Jansbrüder bei ihrer traditionellen Herbstversammlung entschieden, zu der Oberst Werner Dufhues 60 Mitglieder der Bruderschaft begrüßte, zu denen auch der amtierende König Lothar Esch zählte.

Geschäftsführer Dietmar Specht stellte den Kassenbericht für das Geschäftsjahr 2017/18 vor. Zwar weise die Kasse noch ein Guthaben aus, doch es müsse festgestellt werden, dass die Bruderschaft aktuell von der Substanz lebe, berichtete Specht. Daher werde er für die Frühjahrsversammlung einen Vorschlag zur Beitragserhöhung erarbeiten, heißt es im Bericht von Hans-Jürgen Gerdes. Die Kassenprüfer Konrad Pumpe und Josef Schmedding attestierten dem Geschäftsführer eine einwandfreie Kassenprüfung, und so wurden Specht und der Vorstand entlastet.

Da der Saal im Bürgerhaus für das Schützenfest nicht mehr zur Verfügung steht, hatte eine Arbeitsgruppe der Johannisbruderschaft Alternativen für mögliche Veranstaltungsorte in den Blick genommen. Dieter Schmitz stellte das Ergebnis vor. Die Versammlung entschied sich mit überwältigender Mehrheit für die „Waldmutter“.

Emotional wurde es in der Versammlung, als der langjährige Sprecher und Initiator des Jubiläumschores, Franz Rolf, von König Lothar Esch und Ulrich Ermer, Nachfolger von Franz Rolf als Sprecher des Chores, verabschiedet wurde.

Franz Rolf hatte 2006 zum 400-jährigen Bestehen der Johannisbruderschaft die Idee gehabt, aus Mitgliedern der Bruderschaft einen Chor zu gründen, um den Gottesdienst zum Schützenfest, aber aber viele andere Veranstaltungen mit den Liedern der Bruderschaft zu bereichern. Als Dank für seine geleistete Arbeit wurde Franz Rolf ein Bild aus den Anfängen des Chores überreicht.

Um die Gemeinschaft und den Zusammenhalt in der Johannisbruderschaft weiter zu stärken, sollen verschiedene gemeinsame Aktivitäten geplant werden. Eine erste Veranstaltung wird am 1. Dezember ein Doppelkopfturnier sein, zu dem auch die Frauen eingeladen sind.

Über eine Spende in Höhe von rund 400 Euro freute sich der Johannes-Kindergarten. Dieser Betrag war durch eine Spendenaktion beim diesjährigen Schützenfest zusammengekommen.

Zu guter Letzt berichtete Dietmar Specht noch von der Teilnahme der Johannisbruderschaft am Stadtspiel „Dondrekiel“. Die Präsentation der Station und die Aufgaben hätten bei den teilnehmenden Jugendlichen großen Anklang gefunden, so der Geschäftsführer.

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