Haushaltsentwurf für 2019
Diesmal reicht das Geld

Sendenhorst -

Die städtischen Einnahmen sind derzeit gut. Und deshalb konnte Bürgermeister Berthold Streffing am Donnerstagabend einen Entwurf des städtischen Haushalts für 2019 vorlegen, der mehr Einnahmen als Ausgaben vorsieht. Dennoch bleibt die Finanzlage der Stadt angespannt.

Freitag, 09.11.2018, 06:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 09.11.2018, 06:00 Uhr
Im Pressegespräch stellten Bürgermeister Berthold Streffing und die neue Kämmerin Bettina Küch-Wallmeyer den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr vor.
Im Pressegespräch stellten Bürgermeister Berthold Streffing und die neue Kämmerin Bettina Küch-Wallmeyer den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr vor. Foto: Josef Thesing

Die Stadt will im kommenden Jahr 25 Millionen Euro ausgeben. Neu ist gegenüber den Vorjahren, dass Politik und Verwaltung das verplante Geld derzeit auch zur Verfügung haben. Denn den Ausgaben stehen Einnahmen in Höhe von 25,54 Millionen Euro gegenüber – ein Plus von mehr als einen halben Million Euro.

Das geht aus dem Etat-Entwurf hervor, den Bürgermeister Berthold Streffing dem Rat der Stadt am Donnerstagabend vorlegte, und für den sich durch neue Modellrechnungen aktuell noch Verbesserungen ergeben haben. Gleichwohl bleibe die Haushaltslage generell schwierig, wenn gewisse Einmaleffekte des vergangenen und des laufenden Jahres herausgerechnet würden.

Für die neue Kämmerin Bettina Küch-Wallmeyer ist der Haushalt eine Premiere: Es ist ihr erster Sendenhorster Etat. In den kommenden Wochen haben die Fraktionen nun Zeit und Gelegenheit, das Zahlenwerk zu beraten und ihre Änderungswünsche einzubringen.

Für das kommende Jahr sind im Haushalt einige besondere Investitionen vorgesehen, für die es in Unterschiedlichem Umfang Fördergelder vom Land NRW gibt. Dazu gehören:

► die Schulhofneugestaltung in Albersloh (750 000 Euro)

► der Neubau der Verwaltung für die Montessori-Schule (784 360 Euro)

► der erste Bauabschnitt der weiteren Umgestaltung der Innenstadt (87 000 Euro)

► Anschaffungen für den Fuhrpark, die Verwaltung und den Bauhof, unter anderem Elektro-Dienstwagen (215 000 Euro)

► Anschaffungen für die Feuerwehr (131 000 Euro)

► die Sanierung der Wege für die 100-Schlösser-Route (221 000 Euro).

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