Arbeitseinsatz in der katholischen Mission Nyang’oma
Neue Spielplätze für Afrika

Sendenhorst -

Spielplätze standen im Mittelpunkt des Arbeitseinsatzes, den ein kleines Team des Freundeskreises Nyang’oma in Kenia absolvierte. Ulrich Tiedeken führte die Arbeiten gemeinsam mit Wolfgang Witt aus Hagen, Rolf Nettebrock aus Sendenhorst, Annette Jäger aus Berlin sowie drei Teilnehmern des Kolping-Workcamps durch.

Mittwoch, 14.11.2018, 09:00 Uhr
Die Helfer aus Deutschland haben die Spielgeräte saniert oder neu gebaut. Den Kindern scheint es zu gefallen.
Die Helfer aus Deutschland haben die Spielgeräte saniert oder neu gebaut. Den Kindern scheint es zu gefallen. Foto: Ulrich Tiedeken

Vier Wochen lang waren Ulrich Tiedeken und ein kleines Team vom Freundeskreis Nyang’oma zu einem Arbeitseinsatz in der „Catholic Mission Nyang’oma Kenya”. Im Mittelpunkt stand diesmal die Instandsetzung zweier bescheidener Spielplätze. Trotz einiger Schwierigkeiten wurden die Arbeiten im angepeilten Zeitraum erledigt, berichtet Tiedeken.

Die Gruppe hatte sich zunächst vorgenommen, den 50 Jahren alten, maroden Spielplatz an der Vorschule zu reparieren und wieder nutzbar zu machen. Mit der Hilfe von Wolfgang Witt aus Hagen, Rolf Nettebrock aus Sendenhorst und Annette Jäger aus Berlin sowie drei Teilnehmern des Kolping-Workcamps wurden die Arbeiten durchgeführt. Nach zwei Wochen freuten sich die Kinder und die Leiterin der Vorschule, Schwester Beatrice, über den „neuen“ Spielplatz.

„Auch mit der Hilfe motivierter Einheimischer ging die Arbeit anfangs gut voran. Leider machte dann der fast tägliche Ausfall der Stromversorgung der Gruppe oft einen Strich durch die Rechnung“, berichtet Tiedeken. „Kein Strom bedeutete für uns keine Schweißarbeiten, die für das Fortkommen notwendig waren.“ Aber mit Geduld und vieler Hände Arbeit wurde der Spielplatz doch fertig.

Wolfgang Witt und Ulrich Tiedeken machten sich anschließend daran, einen zweiten Spielplatz an der „Mixed Primary School” mit Unterstützung vieler einheimischer Helfer auf Vordermann zu bringen. Auch diesmal fiel der Strom oft aus, so das die Arbeiten erst einen Tag vor der Abreise beendet werden konnten, so Tiedeken. Dabei waren die Kinder stets interessierte Zuschauer.

Die Zeiten ohne Strom nutzten die Handwerker, um den Fortschritt verschiedener Baumaßnahmen zu besichtigen. Fast fertig seien die Schlafräume an der Sekundarschule, in denen die 139 Schüler nun übernachten können. Die Schlafräume für die Studentinnen stünden kurz vor der Vollendung.

Investiert werden müsse aber noch in Räume am „Technischen Institut“, wo unter anderem sanitäre Anlagen fehlten. „Auch durften wir uns von der Fertigstellung von acht der 13 Außenstationen der Mission überzeugen, die den Christen mit Hilfe einiger Diözesen aus Deutschland und des Hilfswerks ,Missio’ nun schöne Gebetsstätten bieten“, schließt Ulrich Tiedeken seinen Bericht.

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