Feuerwehr
Viel Anerkennung – und mehr Geld

Sendenhorst/Albersloh -

Die Feuerwehr bekommt mehr Kameradschaftsgeld. Das hat der Haupt- und Finanzausschuss beschlossen.

Samstag, 08.12.2018, 10:00 Uhr
Die Feuerwehr hat im Laufe eines Jahres viel zu tun.
Die Feuerwehr hat im Laufe eines Jahres viel zu tun. Foto: Josef Thesing

Die Feuerwehr ist derzeit in den politischen Gremien der Stadt und auch in der Verwaltung ein großes Thema. Es geht um die großen Dinge wie die Zukunft der Feuerwachen. Und es geht um kleinere, die für die aktiven Wehrleute aber auch von Bedeutung sind, wie etwa das Kameradschaftsgeld.

Derzeit wird an einem neuen Brandschutzbedarfsplan gearbeitet, der im kommenden Jahr beschlossen werden soll. Die Gespräche mit der Feuerwehr laufen, erklärte Bürgermeister Berthold Streffing am Donnerstagabend in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses. Und das derzeit „einvernehmlich“.

Für die „kleinen Dinge“ – Kameradschaftsgeld und Zuschuss für die Jahreshauptversammlung – bekommen die Wehrleute demnächst mehr Geld. Das Kameradschaftsgeld – eine Art Taschengeld für alle ehrenamtlichen Wehrleute – wird für die gesamte Wehr von 3600 auf 4500 Euro pro Jahr erhöht – mit der Option, dass es nach der Verabschiedung des Brandschutzbedarfsplans auf 7200 Euro angehoben werden kann. „Ein Kompromiss“, wie der Bürgermeister feststellte. Der städtische Zuschuss für die Jahreshauptversammlung steigt von bislang 1400 auf 2000 Euro und könne, so der Beschluss, nach weiteren Gesprächen im Rahmen des Brandschutzbedarfsplanes ebenfalls noch steigen.

Weit wichtiger für den praktischen Brandschutz ist wohl die Schaffung einer Stelle für einen hauptamtlichen Gerätewart, der sich um die Fahrzeuge und die Ausrüstung kümmert. Im Entwurf des Brandschutzbedarfsplanes wird das ausdrücklich empfohlen. Doch bezogen auf den städtischen Stellenplan ist das mit einigem formalen Aufwand verbunden. Deshalb beschloss der Haupt- und Finanzausschuss, eine solche 50-Prozent-Stelle zum kommenden Jahr befristet einzurichten, bis alle Modalitäten im neuen Brandschutzbedarfsplan beschlossen sind. Dann könne die Position – möglicherweise – dauerhaft im Stellenplan der Stadt verankert werden.

Angehoben werden auch die Entschädigungszahlungen für die Leitungsebene der Feuerwehr.

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