Alfons Fredeweß aus dem Vorstand verabschiedet
Die Kolpingsfamilie hat nun zwei Sprecher

Sendenhorst -

Die Kolpingsfamilie hat Alfons Fredeweß aus dem Sprecherteam verabschiedet. Der Verein hat mit Josef Schmedding und Hubert Descher jetzt „nur“ noch eine Doppelspitze.

Montag, 21.01.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 23.01.2019, 14:56 Uhr
Hubert Descher (Mi.) verabschiedete Alfons Fredeweß als Teamsprecher der Kolpingsfamilie und Überreichte Irmgard Fredeweß einen Blumenstrauß.
Hubert Descher (Mi.) verabschiedete Alfons Fredeweß als Teamsprecher der Kolpingsfamilie und Überreichte Irmgard Fredeweß einen Blumenstrauß. Foto: Dirk Vollenkemper

Harmonisch ging es am Samstagabend in der Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie zu. Nach der heiligen Messe und einer Stärkung begrüßte Präses Antony Kottackal zahlreiche Mitglieder im Pfarrhaus.

Im Mittelpunkt stand die Verabschiedung von Alfons Fredeweß . Nach 15 Jahren Vorstandsarbeit legte er sein Amt als Teamsprecher nun nieder (die WN berichteten). Gebührend und mit viel Beifall wurde er von den Mitgliedern verabschiedet. So ganz ohne Kolping kann Fredeweß dann aber doch nicht: Als Beisitzer, verantwortlich für den Internetauftritt der Kolpingsfamilie, steht er dem Vorstand weiterhin zur Verfügung.

Sein bisheriger Posten als einer der drei Teamleiter wurde nicht neu besetzt. Mit Hubert Descher und Josef Schmedding leiten nun zwei Sprecher die Geschicke des Vereins. Somit ist die Kolpingsfamilie in der Führungsebene weiter gut aufgestellt.

Zur Versammlung gehörten auch die Regularien. Schriftführerin Marianne Schmedding ließ das Vereinsjahr der Kolpingfamilie informativ Revue passieren. Ob bei der Aktion „unsere saubere Stadt“, beim Gänsemarkt, bei den Gratulationen von Kolpingsfamilien in der Region, bei der Verabschiedung von Pfarrer Wilhelm Buddenkotte sowie bei der Einführung des neuen Pastors Clemens Lübbers: Die Kolpingsfamilie hatte im vergangenen Jahr viel Präsens gezeigt.

Auch der Bericht der Kassiererin Rosa Abke ließ keine Kritik aufkommen.

Humorvoll blickte Chorleiter Egbert Heimeier auf das Jahr zurück. „Wir haben in der Tat viel gefeiert und bei einigen runden Geburtstagen und Jubiläen ein musikalisches Ständchen bringen dürfen“, erklärte der musikalische Leiter. 34 Chorproben und vier Sonderproben sorgten dafür, dass die Sänger für diese Aufgaben gut gewappnet waren.

Ordentlich zu tun hatte die Kolpingsfamilie auch mit der Pflege der Kriegergedenkstätte. 21 Helfer waren insgesamt 104 Stunden damit beschäftigt, diesen Ort der Erinnerung in Schuss zu halten. Das ging aus dem Rückblick von Margot Meyer hervor.

Viel Arbeit hatten dann Hubert Descher und Josef Schmedding bei den Ehrungen. Fritz Saerbeck, Heinz Wallmayer Theo Borgmann (70 Jahre), Alfons Fredeweß (65 Jahre), Bernhard Steiling (60 Jahre), Werner Strotmeier, Friedhelm Sander, Jochen Löckmann, Bernhard Wildemann (50 Jahre) Josef Notzon (40 Jahre), sowie Anneliese und Horst Schmalstieg (25 Jahre), wurden mit einer Jubiläumsurkunde für die langjährige Treue zur Kolpingsfamilie ausgezeichnet.

Zum Schluss gab Werner Renneke einen Überblick über die Ergebnisse der Altkleidersammlung. Mit dem Erlös des 9850 Kilogramm eingesammelten Materials war der finanzielle Grundstein der Kolpingfamilie gelegt worden. „Wir sind stolz auf das Ergebnis und sind auch froh, dass wir durch diese Einnahmen viele Spenden tätigen konnten“, erklärte Renneke.

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