Kein Durchkommen mehr
Ortsdurchfahrt Albersloh wird gesperrt

Albersloh -

Die Sendenhorster können schon ein Lied über das Thema „Sperrung der Ortsdurchfahrt“ singen. Und dieses Lied bekommt nun eine weitere Strophe, die die Albersloher hinzufügen werden. Denn von Mai 2019 bis etwa März 2020 wird im Wersedorf die Ortsdurchfahrt gesperrt.

Donnerstag, 24.01.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 24.01.2019, 12:23 Uhr
Ab Mai wird die Ortsdurchfahrt Albersloh für etwa elf Monate gesperrt. Momentan werden die Vorbereitungen für die notwendigen Umleitungen getroffen.
Ab Mai wird die Ortsdurchfahrt Albersloh für etwa elf Monate gesperrt. Momentan werden die Vorbereitungen für die notwendigen Umleitungen getroffen. Foto: Josef Thesing/Montage: Schriever

Straßen.NRW will die Straße sanieren und die Stadt nutzt – wie schon in Sendenhorst – die Gelegenheit, Regen- und Schmutzwasserkanal zu sanieren und die Entwässerung des „Park&Ride“-Platzes am Kohkamp vorzubereiten. Und weil die Abstimmung reibungsloser klappt, wenn die Organisation in einer Hand liegt, übernimmt, wie schon erfolgreich praktiziert, die Stadt die Projektleitung.

Wie Klaus Neuhaus , Leiter der Sendenhorster Eigenbetriebe, am Dienstagabend im Stadtentwicklungsausschuss erläuterte, wird die Maßnahme in drei Bauabschnitten durchgeführt, die in Höhe Kirchplatz beginnen und sich dann weiter Richtung Sendenhorst verschieben. „Diese Sanierung ist vor allem eine besondere Herausforderung in Sachen Umleitungsplanung, überörtlich, aber auch innerörtlich“, erklärte Neuhaus.

Überörtlich soll der Verkehr von Sendenhorst in Richtung Münster schon in Sendenhorst abgefangen werden. Von dort kann entweder die Strecke über Wolbeck oder die über Drensteinfurt und die B 58 genommen werden. „Wir werden am Abzweig nach Drensteinfurt sehr deutlich darauf hinweisen, dass es sich um eine Sackgasse handelt“, erklärte Neuhaus, der hofft, zusätzlich durch weitere begleitende Maßnahmen – etwa Informationen an die entsprechenden Berufsverbände – möglichst viele Lkw-Fahrer erreichen zu können. Auch werden die Nachbargemeinden über das Projekt informiert. Wobei die Planer bemüht seien, durch die Umleitungen keine oder nur geringe Mehrbelastungen für Nachbarstädte zu bewirken. Daher sei natürlich auch darauf geachtet worden, den Verkehr nicht durch Rinkerode zu leiten. „Damit wollen wir auch dokumentieren, dass Umleitungslösungen für ein Albersloh ohne Sperrung möglich wären“, erklärte Bürgermeister Berthold Streffing, der eine dauerhaft sinnvolle Lösung in Sachen Verkehrsbelastung für den Ortsteil erreichen möchte.

Auch innerörtlich musste gut geplant werden. Vornehmlich im ersten, etwa zwei Monate beanspruchenden Bauabschnitt wird es kompliziert, da der Verkehr schon vor der Wersebrücke aufgehalten wird. Im zweiten und dritten Abschnitt werde es entspannter gehen, da dann der Teckelschlaut beziehungsweise der Rohrlandweg mit in das Konzept einbezogen werden sollen. Und dann gibt es da noch den Bispingweg, der wohl ebenfalls viel Verkehr aufnehmen wird. Um dort das Ein- und Abbiegen von der oder auf die Landesstraße reibungslos zu ermöglichen, wird dort für die Bauzeit eine Ampelanlage installiert.

„Wir muten Albersloh in diesen Monaten eine Menge zu“, räumte Klaus Neuhaus ein. Doch es sei so sicher verträglicher, als erst die Straße, dann den Kanal und später noch einmal den Anschluss Kohkamp vorzunehmen. Über die gesamte Maßnahme wird in einer Bürgerinformationsveranstaltung vermutlich im April noch genauer informiert.

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