„GUGL“: Stiftung freut sich auf Antworten der Bürger
Viele Fragen zum guten Leben

Sendenhorst/Albersloh -

Das „GUGL“-Projekt startet in die praktische Phase. Alle Haushalte haben einen Fragebogen erhalten.

Samstag, 02.02.2019, 12:00 Uhr
Das Startsignal für die Bürgerbefragung des „GUGL“-Projekts der Laumann-Stiftung gab Stifterin Rita Laumann (vorne rechts) sowie weitere Projektpartner (v.l.): Angelika Reimers, Markus Giesbers, Professor Dr. Mirko Sporket und Dr. Ansgar Klemann. Im Bild fehlt Bürgermeister Berthold Streffing.
Das Startsignal für die Bürgerbefragung des „GUGL“-Projekts der Laumann-Stiftung gab Stifterin Rita Laumann (vorne rechts) sowie weitere Projektpartner (v.l.): Angelika Reimers, Markus Giesbers, Professor Dr. Mirko Sporket und Dr. Ansgar Klemann. Im Bild fehlt Bürgermeister Berthold Streffing. Foto: Bettina Goczol

Jetzt geht es los. Das „GUGL“-Projekt „Gut und gemeinsam leben in Sendenhorst – in jedem Alter!“ startet mit dem ersten Umsetzungsschritt: In diesen Tagen erhalten Haushalte in Sendenhorst und Albersloh einen Fragebogen, mit dem die Ist-Situation erfasst wird. Daraus sollen in einem weiteren Schritt konkrete Projekte in Bürgerwerkstätten erarbeitet werden, mit denen gute Voraussetzungen für ein gelingendes Altern in Sendenhorst und Albersloh für alle Generationen geschaffen werden.

Das Projekt der „Heinrich- und-Rita-Laumann-Stiftung“ wird von der Stadt Sendenhorst gefördert und unterstützt. Die wissenschaftliche Begleitung übernimmt die Fachhochschule Münster.

„GUGL“ versteht sich „als gemeinsame Gestaltungsaufgabe für die Bürger und mit den Bürgern“, erklären die Verantwortlichen. Im Fokus stehen dabei Lebensqualität, Teilhabe am öffentlichen Leben und Selbstbestimmtheit der heutigen Älteren und der (jetzt noch) jüngeren Bevölkerungsgruppen. Bedeutsam seien die Handlungsfelder Wohnen, Teilhabe, Gesundheit, Infrastruktur, bürgerschaftliches Engagement und Freizeit.

„Ein solches Projekt kann nur gelingen, wenn sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger einbringen und den Prozess aktiv mitgestalten. Mit dieser Befragung möchten wir nun den ersten Schritt tun und sie einladen mitzumachen. Denn ihre Meinung zählt“, sagt Markus Giesbers, Koordinator des Pflege- und Betreuungsnetzwerks Sendenhorst. „Die Befragungsergebnisse möchten wir im Frühjahr 2019 in Bürgerwerkstätten mit den Bürgern diskutieren und ihre Anliegen gemeinsam voranbringen.“

Das Ausfüllen des Fragebogens dauert etwa 20 Minuten. Wer mag, kann ihn auch online am Computer, Smartphone oder Tablet ausfüllen.

Der Zugang erfolgt über den QR-Code oder den Link auf dem Fragebogen. Kinder und Jugendliche können sich über einen speziellen Link beziehungsweise QR-Code an einer eigenen Befragung beteiligen. „Vielleicht können sie den Fragebogen ja gemeinsam mit ihren Kindern ausfüllen“, ermuntert Professor Dr. Mirko Sporket von der FH Münster.

Die Teilnahme an den Befragungen ist freiwillig. Zudem werden alle Angaben anonym ausgewertet. Das übernimmt die Fachhochschule Münster. Der ausgefüllte Fragebogen kann in dem beiliegenden frankierten Rückumschlag bis zum 28. Februar zurückgesandt oder im Seniorenbüro an der Weststraße 6 abgegeben werden. „Wer Hilfe beim Ausfüllen benötigt, findet im Seniorenbüro Unterstützung“, teilen die Initiatoren mit.

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