Verkehrssicherheit in der Landwirtschaft
Der Umgang mit großen Maschinen

Albersloh -

„Schneller, schwerer, größer. . .“ lautete der Titel eines Vortrags, der sich mit der Verkehrssicherheit in der Landwirtschaft beschäftigte. Der Landwirtschaftliche Ortsverein, die Landfrauen und die Landjugend hatten das Thema auf ihre Agenda gestellt.

Mittwoch, 20.02.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 25.02.2019, 15:26 Uhr
Zum Großteil waren es junge Männer, die der Einladung zum Vortragsabend „Schneller, schwerer, größer … – Verkehrssicherheit in der Landwirtschaft“ gefolgt waren und PHK a.D. Heinz Haarlammert (kl. Foto) aufmerksam zuhörten.
Zum Großteil waren es junge Männer, die der Einladung zum Vortragsabend „Schneller, schwerer, größer … – Verkehrssicherheit in der Landwirtschaft“ gefolgt waren und PHK a.D. Heinz Haarlammert (kl. Foto) aufmerksam zuhörten. Foto: Christiane Husmann

„Schneller, schwerer, größer. . .“ lautete der Titel eines Vortrags, der sich mit der Verkehrssicherheit in der Landwirtschaft beschäftigte. Der Landwirtschaftliche Ortsverein, die Landfrauen und die Landjugend hatten das Thema auf ihre Agenda gestellt. Während in früheren Zeiten Pferde mit Wagen durch die Straßen fuhren, sind es heute PS-starke Schlepper, die enorme Lasten ziehen müssen. Was beim Lenken der großen Landmaschinen zu berücksichtigen ist, wurde beim Vortrag durch einen Referenten eindrucksvoll deutlich gemacht.

Die meist männlichen Zuhörer wurden vom Vorsitzenden des Landwirtschaftlichen Ortsvereins, Burkhard Schulze-Dernebockholt , willkommen geheißen: „Schön, dass auch so viele Mitglieder der Landjugend gekommen sind“, begrüßte der Vorsitzende mit Blick auf die jungen Leute, von denen viele im Besitzt eines T- oder L-Führerscheins sind, der bereits 16-jährig gemacht werden kann und zum Führen von Schleppern einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 40 Stundenkilometern mit Anhänger berechtigt. Eine verantwortungsvolle Position, auf die der Vortrag unter anderem zielen sollte.

Mit Blick auf die aktuelle Unterschriftenaktion „Stoppt den Lkw-Verkehr in Albersloh“ meinte Burkhard Schulze-Dernebockholt: „Die Albersloher Bauern sind davon ausgenommen, soweit ich weiß.“ Und mit diesem Vortrag wolle man unter anderem für bestimmte Verkehrssituationen vor Ort sensibilisieren. „Dass Dorf ist eng und die Maschinen sind groß“, befand auch Willi Berheide als Mitinitiator der Unterschriftenaktion. Er appellierte für ein umsichtiges Fahren im Dorf, was bei den Zuhörern auf breite Zustimmung stieß.

Gefördert wurde die Veranstaltung vom Versicherungs-Büro Hellmann . „Wir arbeiten viel mit den Landwirten zusammen und möchten das Thema Verkehrssicherheit gerne unterstützen“, versicherte Frederik Hellmann.

Als Polizeihauptkommissar (PHK) a.D. wusste Heinz Haarlammert in der Folge viel zum Thema zu berichten. Der Referent für Verkehrssicherheit in der Land- und Forstwirtschaft thematisierte Verkehrsunfälle und deren Folgen und hatte gleichzeitig wichtige Informationen und Ratschläge zu deren Vermeidung im Gepäck. Dabei wurde das Verkehrsrecht genauso unter die Lupe genommen wie das alltägliche Verhalten im Straßenverkehr. „Viele Menschen haben Angst, wenn ihnen ein großer Schlepper oder eine Landmaschine begegnet“, wusste der Referent zu berichten. Oft sei es schon sehr hilfreich, Blickkontakt mit den Passanten aufzunehmen. „Ein Lächeln kommt immer zurück.“

Rücksichtnahme und Umsicht seien zwei wesentliche Verhaltensweisen, mit denen zu mehr Sicherheit beigetragen werden könnte, meinte Heinz Haarlammert.

Bei aller Ernsthaftigkeit ließ der Referent auch manche Anekdoten in den Vortrag einfließen, so dass es für die Zuhörer nicht nur ein informativer sondern durchaus unterhaltsamer Abend wurde.

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