Kreative gestalten Schaufenster am Albersloher Kirchplatz
Großformatige Bilder und Schweinekopf-Skulptur

Albersloh/Rinkerode -

Einige Kreative haben sich zusammengetan, um die Schaufenster des ehemaligen Geschäfts Mersmann zu gestalten. Dor werden nun Bilder, Skulpturen und Wohnaccessoires gezeigt.

Dienstag, 26.02.2019, 08:00 Uhr
Probesitzen und -stehen in den Schaufenstern: Platz ist dafür genug, wie die Bilder zeigen.
Probesitzen und -stehen in den Schaufenstern: Platz ist dafür genug, wie die Bilder zeigen. Foto: Josef Thesing

Was daraus auf Dauer wird, ist einstweilen offen. Zunächst einmal geht es den beteiligten Kreativen aus Albersloh und Rinkerode darum, die bislang leeren Schaufenster am Kirchplatz in Albersloh zu gestalten. „Nichts ist schlimmer als leere Fenster“, sagt Claudia Mersmann, die ihr Geschäft vor einigen Wochen geschlossen hatte. Denn das wirke, pflichtet Kurt Mersmann bei, nicht gut für das Dorf und für die Umgebung am Kirchplatz. Deshalb sind in den Fenstern nun unter anderem großformatige Bilder, eine Skulptur in Form eines Schweinekopfs und Wohnaccessoires zu finden.

Suche nach etwas Dauerhaftem

Dass das ehemalige Mode- und Textilgeschäft zu einem „Künstlerhaus“ – so der vorsichtige Arbeitstitel – werden könnte, können sich die Initiatorin Wiltrud Rengshausen und ihre Mitstreiter im Prinzip gut vorstellen. Ob sich so etwas im Dorf dauerhaft trägt, sei natürlich eine ganz andere Frage und unter anderem auch von den Rahmenbedingungen abhängig. „Wir möchten unsere Räume auch dazu nutzen, Albersloh schöner zu machen“, meint Kurt Mersmann. Dass die Vermarktung eines solchen Objektes „auf dem Dorf“ nicht ganz einfach ist, sei ihm dabei bewusst.

Claudia und Kurt Mersmann präsentierten mit den Gestaltern die Schaufenster.

Claudia und Kurt Mersmann präsentierten mit den Gestaltern die Schaufenster. Foto: Josef Thesing

Zunächst sollen die Passanten nicht mehr in kahle Auslagen blicken und vor den Fenstern stehen bleiben, regt Künstler Ben Uhlenbrock an.

Der Rinkeroder hat an diesem sonnigen Montagmorgen gleich eine ganze Reihe von Ideen parat. So könnten in den ehemaligen Geschäftsräumen etwa Kunstkurse stattfinden. Die führt er beispielsweise derzeit zu Hause durch – wissend, dass nicht jeder, der Kreativkurse anbietet, dazu in den eigenen vier Wänden die Möglichkeit hat. Das könnte auch in Kombination mit einer anderen – gewerblichen – Einrichtung oder Nutzung geschehen.

Die kleine Ausstellung nutzen die Beteiligten auch dazu, auf ihr eigenes Schaffen aufmerksam zu machen. Die Exponate sollen auch gewechselt werden, und weitere Teilnehmer sind willkommen, sagt Elin Hanna Klump. Getreu dem Motto: „Du kannst auch mitmachen“, meinte Christiane Husmann, die großformatige Gemälde beisteuert.

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