Einweihung der neuen Räume des Sportvereins
Mitten im Dorfzentrum

Albersloh -

Die neuen Räume der Darts-Abteilung und für die Geschäftsstelle von GWA im Dorfkern sind ihrer Bestimmung übergeben. Mit dabei bei dem kleinen Festakt waren auch Pfarrer Clemens Lübbers, der die Einrichtung segnete, und Bürgermeister Berthold Streffing.

Dienstag, 26.02.2019, 10:12 Uhr aktualisiert: 26.02.2019, 15:14 Uhr
Bei der Einweihung der neuen Räume für die Darts-Abteilung und die Geschäftsstelle stellten sich Ralf Stötzel, Clemens Lübbers, Berthold Streffing und Thomas Bartelt (v.l.) zum Abwurf der Darts-Pfeile auf.
Bei der Einweihung der neuen Räume für die Darts-Abteilung und die Geschäftsstelle stellten sich Ralf Stötzel, Clemens Lübbers, Berthold Streffing und Thomas Bartelt (v.l.) zum Abwurf der Darts-Pfeile auf. Foto: Christiane Husmann

Natürlich wollten es sich Bürgermeister Berthold Streffing und Pfarrer Clemens Lübbers bei der Einweihung des neuen Domizils der Darts-Abteilung nebst GWA-Geschäftsstelle nicht nehmen lassen, ihr Talent beim Pfeilewerfen unter Beweis zu stellen. Das stellte sich als durchaus ausbaufähig dar, motivierte die Ehrengäste aber nur, noch ein bisschen zu üben.

Neben den beiden Ehrengästen waren weitere Besucher gekommen, die von Thomas Bartelt als Leiter der Darts-Abteilung und dem Vorsitzenden der DJK Grün-Weiß-Albersloh, Ralf Stötzel, willkommen geheißen wurden. „Schön, dass sie und das dass ihr heute zu uns gekommen seid“, eröffnete der Vorsitzende den kleinen Festakt und warf einen kurzen Blick auf die Entwicklung des Albersloher Sportvereins, der 1954 gegründet worden war und laut Stötzel heute fast 900 Mitglieder zählt.

Pfarrer Clemens Lübbers segnete die Räume.

Pfarrer Clemens Lübbers segnete die Räume. Foto: Christiane Husmann

Auch wenn der Fußball eine sehr große Rolle im Verein spiele, freute sich Ralf Stötzel, sagen zu können: „Wir dürfen uns zu Recht ein Breitensportverein nennen.“ Zu diesen Angeboten gehöre auch Darts, das in Albersloh durchaus erfolgreich betrieben werde. „Wenn wir kräftig üben, haben wir sogar die Chance, in die Bundesliga einzutreten – darauf können wir stolz sein“, befand der Vorsitzende, der aber nicht nur die geübten Darts-Spieler ansprechen und erreichen wolle, sondern alle Interessierten – wobei der Fokus besonders auf der Jugendarbeit liege.

Verein bedankt sich bei der Stadt

„Heute ist es mal wieder Zeit, Danke zu sagen“, machte Ralf Stötzel deutlich und richtete sich damit zum einen an Thomas Bartelt, hinter dem „ein wahnsinnig tolles Team“ stehe, und an die Stadt. „Die Stadt hat uns immer dahingehend unterstützt, dass wir hier auch sportliche Perspektiven bieten können“, sagte der Vorsitzende. „Sport braucht Fläche“, schloss sich Bürgermeister Berthold Streffing an. „Ich glaube, dass wir hier gute Voraussetzungen für den Sport geschaffen haben“, meinte er auch mit Blick auf die Hohe-Ward-Halle. Und dass der Verein mit der Geschäftsstelle und der Darts-Abteilung an der Sendenhorster Straße weiter ins Dorf hinein gerückt sei, begrüßte der Bürgermeister mit „Ich freue mich, dass dieses Angebot zentral gelegen ist.“

Möge dies ein Ort sein, an dem sich Menschen – egal aus welchem Land oder welcher Religion – in gutem Geist begegnen.

Pfarrer Clemens Lübbers

Danach schritt Pfarrer Clemens Lübbers zur Tat. „Fairplay und Teamgeist sind christliche Haltungen, die auch im Sport unerlässlich sind“, befand der Geistliche anlässlich der Segnung der neuen Räume. „Möge dies ein Ort sein, an dem sich Menschen – egal aus welchem Land oder welcher Religion – in gutem Geist begegnen“, Nachdem er noch aus dem ersten Brief des Paulus an die Korinther zitierte hatte, kam das Aspergil – der Weihwasserschwenker – zum Einsatz und benetzte nicht nur die neuen Räume, sondern auch die Gäste mit Weihwasser. „Ich glaube, ihr könnt das vertragen“, meinte Lübbers augenzwinkernd und präsentierte in der Folge gemeinsam mit Bürgermeister Berthold Streffing sein Talent beim Darts-Spielen.

Am Samstag besuchten immer wieder Interessierte die neuen GWA-Räume. Gleich fünf neue Aufnahme-Anträge wurden eingereicht und die „erste 180“ von Nico Hackenesch geworfen. Nach dem Eröffnungsfest konnte Thomas Bartelt zufrieden resümieren: „Das war eine tolle Veranstaltung.“

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