„NCL VEKA“ eröffnet neues Extrusionswerk in Indien
Asien und Afrika fest im Blick

Sendenhorst -

Im Herbst 2017 hat VEKA die Mehrheit an einem Unternehmen in Indien übernommen. Die Sendenhorster hatten seinerzeit ehrgeizige Pläne, von denen sie nun einen Teil umgesetzt haben. In nur zwölf Monaten Bauzeit hat VEKA gemeinsam mit seinem indischen Partner NCL ein neues Extrusionswerk errichtet.

Freitag, 01.03.2019, 07:00 Uhr
Andreas und Elke Hartleif sowie der Geschäftsführer von „NCL VEKA“, Ashven Datla, eröffneten gemeinsam mit Jayesh Ranjan, dem zuständigen Minister für Industrie, Handel und Informationstechnologie des Bundesstaates Telangana, das indische Extrusionswerk (v.l.i).
Andreas und Elke Hartleif sowie der Geschäftsführer von „NCL VEKA“, Ashven Datla, eröffneten gemeinsam mit Jayesh Ranjan, dem zuständigen Minister für Industrie, Handel und Informationstechnologie des Bundesstaates Telangana, das indische Extrusionswerk (v.l.i). Foto: VEKA AG

Als die VEKA-Gruppe im Herbst 2017 die Mehrheitsanteile an „ NCL Wintech“, einem Tochterunternehmen der in Indien ansässigen „NCL-Gruppe“, übernommen hatte, sprach der VEKA-Vorstandsvorsitzende Andreas Hartleif davon, dass sich das Unternehmen im Hinblick auf Produktportfolio und Fertigungskapazitäten „ehrgeizige Ziele“ bei diesem Joint Venture gesetzt habe. Was das genau bedeutet, ist seit Kurzem im südindischen Hyderabad zu sehen, heißt es im Bericht der VEKA AG.

In nur zwölf Monaten Bauzeit hat VEKA dort gemeinsam mit seinem indischen Partner NCL ein neues Extrusionswerk errichtet. Im Beisein von Elke und Andreas Hartleif wurde der Standort nun feierlich eröffnet. Insgesamt seien rund 3,85 Millionen Euro in den Neubau investiert und 441 Arbeitsplätze geschaffen worden, die direkt oder indirekt mit der Niederlassung zusammenhängen. Das jüngste Unternehmen der VEKA-Gruppe wird operativ unter dem Namen „NCL VEKA“ geführt. Von dort würden neben dem indischen Markt auch ausgewählte Exportländer beliefert, so VEKA. Mit Jayesh Ranjan, dem zuständigen Minister für Industrie, Handel und Informationstechnologie des Bundesstaates Telangana, nahm auch ein hochrangiger lokaler Politiker an der Feier teil.

Auf dem rund 6,5 Hektar großen Gelände in der Ortschaft Mucherla, knapp 50 Kilometer südwestlich von Hyderabad, entstand innerhalb eines Jahres eine Halle mit knapp 11 000 Quadratmetern Grundfläche, einer voll automatischen Mischerei und dem dazugehörigen Fördersystem. „Aktuell sind dort 18 Extrusionslinien installiert, die über eine Produktionskapazität von 14 000 Tonnen Profile pro Jahr verfügen“, berichtet das Unternehmen.

Andreas Hartleif habe sich im Hinblick auf die kurze Bauzeit hoch erfreut über die Qualität der Produktionshalle gezeigt und den Mitarbeitern seinen Dank für die geleistete Arbeit ausgesprochen. In seiner Eröffnungsrede sagte er: „Wir sehen im indischen Markt nach wie vor ein großes Potenzial für unsere Produkte. Daher ist es wichtig, vor Ort zu produzieren und ausreichend Kapazitäten zu schaffen, um die wachsende Nachfrage bedienen zu können. Darüber hinaus werden wir den Standort dafür nutzen, unseren Marktanteil in Indien signifikant zu erhöhen und auch unsere Exportaktivitäten in Richtung der westasiatischen und afrikanischen Märkte zu verstärken.“

Der lokale Geschäftsführer von „NCL VEKA“, Ashven Datla, habe erklärt, dass das Unternehmen aktuell mit rund 100 Fensterherstellern aus ganz Indien zusammenarbeite und ständig daran arbeite, diese Basis kontinuierlich zu vergrößern. „Die Nachfrage nach hochwertigen Fensterlösungen wird weiter steigen, und deshalb werden wir auch den Standort sukzessive ausbauen. Es ist unser Ziel, mittelfristig die Zahl der Extrusionslinien auf 30 zu erhöhen“, so Datla abschließend.

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