Monika Koelen-Meyer aus Vorstand der KFD St. Martin verabschiedet
Mit neuem Wind ins Jahr

Sendenhorst -

Gerührt und mit einigen Tränen in den Augen wurde Monika Koelen-Meyer bei der Mitgliederversammlung der KFD St. Martin aus dem Vorstandsteam verabschiedet. Nach zwölf Jahren sei es jetzt auch Zeit für neuen Wind im Vorstand, meinte sie.

Samstag, 16.03.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 18.03.2019, 14:49 Uhr
Maria Koch (li.) und Lydia Hayduk (r.) verabschieden Monika Koelen-Meyer aus dem Vorstandsteam. Das neue Vorstandsteam mit Gisela Nordhoff, Conni Barthel, Sandra Puke, Lydia Hayduk, Anke Witte, Mechthild Lammerding, Maria Koch und Alexandra Hartmann (v.li.). Andrea Höwekamp und Andrea Jaspert fehlen auf dem Foto.
Maria Koch (li.) und Lydia Hayduk (r.) verabschieden Monika Koelen-Meyer aus dem Vorstandsteam. Das neue Vorstandsteam mit Gisela Nordhoff, Conni Barthel, Sandra Puke, Lydia Hayduk, Anke Witte, Mechthild Lammerding, Maria Koch und Alexandra Hartmann (v.li.). Andrea Höwekamp und Andrea Jaspert fehlen auf dem Foto. Foto: Weiland

Gerührt und mit einigen Tränen in den Augen wurde Monika Koelen-Meyer bei der Mitgliederversammlung der KFD St. Martin aus dem Vorstandsteam verabschiedet. Nach zwölf Jahren sei es jetzt auch Zeit für neuen Wind im Vorstand, meinte sie. Wendepunkte im Leben, die Frauen ihrer Meinung nach intensiver erlebten als Männer, war auch das Thema, mit dem sie die zahlreich anwesenden Frauen begrüßte.

„Es gibt Orte des Zusammenseins bei der KFD, zum Austausch, zur Freizeitgestaltung und der Gemeinschaft von Jung und Alt.“ Dort könne Freud und Leid miteinander geteilt werden. „Jede stellt ihre Talente in den Dienst der Gemeinschaft“, und nur gemeinsam könne man stark sein. Monika Koelen-Meyers Dank ging an alle Frauen im Ehrenamt, die sich einbrächten.

Wichtiger Punkt auf der Tagesordnung war sicherlich die Wahl einer neuen geistlichen Leitung nach dem Weggang von Pfarrer Wilhelm Buddenkotte. Sein Nachfolger, Pfarrer Clemens Lübbers, wurde einstimmig zum neuen Präses der KFD St. Martin gewählt.

Clemens Lübbers nahm die Wahl mit einem Augenzwinkern an die Damen im Vorstandsteam gerne an: „Zur Rechten sitzt mein Dream-Team.“ Er halte viel von den „Sieben-Jahres-Schritten“ des Lebens, bezog er sich in seiner Begrüßung auf Monika Koelen-Meyer. Sein letzter Wendepunkt sei die neue Tätigkeit in Sendenhorst gewesen. „Ich bin sehr, sehr gerne hier“, bekräftigte er. „Ich freue mich, mit ihnen einen Weg zu gehen.“ Ein Anliegen sei ihm, dass die Menschen die Bibel besser verstehen. Der Gemeinde ein Jahresthema mit auf den Weg zu geben, sei ebenfalls ein Anliegen, das er sich für seine Arbeit gemacht habe.

Im Jahresbericht blickten Maria Koch und Mechthild Lammerding auf zahlreiche Aktivitäten wie Gottesdienste, Ausflüge, Radtouren oder auch Besichtigungen zurück. Und Kassiererin Conni Barthel bescheinigte eine positive Kassenlage. Aus der „fröhlichen Kaffeerunde“ sei im vergangenen Jahr ein Erlös in Höhe von 403 Euro an die Aktion „Babykorb“ gespendet worden, berichtete sie.

Die aktuellen Mitgliederzahlen stellte Anke Witte in Vertretung von Andrea Jaspert vor. Nach fünf Austritten, acht Neuaufnahmen und neun verstorbenen Mitgliedern zählte die Frauengemeinschaft zum Anfang dieses Jahres 529 Mitglieder. „Die leicht rückläufige Zahl bereitet uns aber noch keine Sorgen“, meinte Anke Witte. Neu im 52-köpfigen Mitarbeiterinnen-Team begrüßt wurden Maria Böckmann, Christa Topheide, Conni Barthel und Anke Witte.

Dann wurde es bei der Verabschiedung von Ulla Wößmann und Monika Koelen-Meyer aus dem Vorstandsteam noch ein wenig rührselig. Mit Tatkraft und vielen wertvollen Ideen habe sich Ulla Wößmann in der KFD eingebracht. Trotz Job sei sie immer für die Belange der Frauengemeinschaft zur Stelle gewesen, dankte Maria Koch Ulla Wößmann, die an dem Nachmittag erkrankt war und den Dank daher nicht persönlich entgegennehmen konnte. Sie habe jedoch ihre Unterstützung als „Talentfrau“ zugesagt, erzählte Koch.

„Man merkt, wie sehr dir die KFD am Herzen liegt“, wandte sich Koch dann an Monika Koelen-Meyer, der bereits Tränen der Rührung in die Augen traten. Fast 20 Jahre bei der Frauengemeinschaft, davon zwölf im Vorstandsteam, „das ist wahrlich eine Leistung. Wir durften erfahren, dass freiwilliges Engagement mit Freude ausgeführt werden kann.“ Zusammenhalt war und sei auch noch ihr großes Anliegen. Doch so ganz ohne KFD gehe es bei ihr in Zukunft trotzdem nicht, so könne der Vorstand auch von Koelen-Meyers Erfahrungsschatz als „Talentfrau“ weiter profitieren, freute sich Maria Koch. Mit stehenden Ovationen bedankten sich die Anwesenden bei der ausscheidenden Vorstandssprecherin.

Das 125-jährige Bestehen der KFD St. Martin in zwei Jahren habe sie bereits im Blick, bestätigte Monika Koelen-Meyer, die sich mit einem dicken Kloß im Hals bei ihren Mitstreiterinnen bedankte. „Ich hätte nicht gedacht, dass der Abschied so schwer ist. Die KFD wird aber immer Teil meines Lebens bleiben.“ Sie sei glücklich und dankbar für die Zeit und freue sich auf neuen Wind im Vorstandsteam. „Die Zeit hat uns geprägt“, so Koelen-Meyer. „Die eine oder andere Herausforderung haben wir gemeistert.“

Nun musste natürlich auch ein neues Vorstandsteam gewählt werden. Sandra Puke, Alexandra Hartmann und Andrea Höwekamp verstärken ab sofort das Team, das mit Maria Koch, Mechthild Lammerding, Conni Barthel, Andrea Jaspert, Anke Witte, Gisela Nordhoff und Lydia Hayduk in das nächste Jahr geht. Die Sprecherin des Vorstands wird dann in den kommenden Wochen vom Team bestimmt.

Nach den Regularien erklärte Gastredner Werner Strotmeier in seinem Vortrag noch, „Warum brauchen wir die Kirchensteuer?“.

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