Vereine und Stadt sorgen für Blühflächen
Für das Auge und die Artenvielfalt

Sendenhorst/Albersloh -

Nach der Pause im vergangenen Jahr wollen die Heimatvereine in Kooperation mit der Stadt und der Bürgerstiftung in beiden Ortsteilen neue Blühflächen mit Wildblumen anlegen. Diese soll nicht nur schön aussehen, sondern auch helfen, das Insektensterben zu bremsen.

Mittwoch, 20.03.2019, 10:00 Uhr aktualisiert: 22.03.2019, 13:20 Uhr
Wolfgang Huth (Stadtverwaltung), Karin Rost (Bürgerstiftung), Kay Haake, Willi Berheide (Heimatverein Albersloh), Edith Harig (Naturfördergesellschaft NFG), Ulrich Ermer (Heimatverein Sendenhorst), Rolf Löckmann (NFG) und Hans-Günther Ermer (Heimatverein Sendenhorst, v.li.) stehen geschlossen hinter dem Projekt.
Wolfgang Huth (Stadtverwaltung), Karin Rost (Bürgerstiftung), Kay Haake, Willi Berheide (Heimatverein Albersloh), Edith Harig (Naturfördergesellschaft NFG), Ulrich Ermer (Heimatverein Sendenhorst), Rolf Löckmann (NFG) und Hans-Günther Ermer (Heimatverein Sendenhorst, v.li.) stehen geschlossen hinter dem Projekt. Foto: Anke Weiland

Der Frühlingsanfang ist nah. Überall fangen bereits die ersten Bäume und Blumen an, zu blühen. Die Natur wird von Tag zu Tag grüner. Auch an den Ortseingängen und an ausgewählten Plätzen in Sendenhorst und Albersloh soll es wieder blühen. Das haben sich die beiden Heimatvereine, die Naturfördergesellschaft, die Stadt und die Bürgerstiftung für die nächsten drei Jahre vorgenommen.

Kontrapunkt zu Vorgärten mit Kies

Kleine Blühflächen mit Wildblumen sollen ein buntes Bild und gleichzeitig einen Kontrapunkt zu den allseits so beliebten Vorgärten aus Kies bieten – auch gegen das Insektensterben. Damit das Blühpflanzen-Projekt auch Hand und Fuß hat, wurde eigens eine Ausschreibung gemacht, die die Gartenbaufirma Kay Haake gewonnen hat, erzählt Rolf Löckmann von der NFG. Mit den ersten Arbeiten hat Haake bereits begonnen. „Wir tragen erst die Grasnarbe ab und werden frischen Boden auftragen“, beschreibt er den Ablauf. Dann wird Anfang April eine Wildblumen-Mischung eingesät.

Erste Blühflächen zum Stadtjubiläum

Im Jahr 2015, zum Stadtjubiläum, hatte es zum ersten Mal so eine Wildblumen-Aktion an verschiedenen Orten gegeben. Auch die zwei Jahre danach hat es fleißig geblüht in der Stadt. „Das ist sehr gut bei der Bevölkerung angekommen“, erzählt Löckmann. Immer wieder hätte es Nachfragen gegeben. Daher sollte die Aktion im vergangenen Jahr etwas professioneller aufgezogen werden, doch die beginnende Trockenheit im Frühjahr hatte den Vereinen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Wir tragen erst die Grasnarbe ab und werden frischen Boden auftragen.

Kay Haake

„Wir haben dann lieber ein Jahr pausiert und fangen jetzt zum Frühjahr an“, erklärt Löckmann. Der Gartenbaubetrieb übernimmt nicht nur das Einsäen, sondern kümmert sich auch um die Pflege der Blumenflächen über den Sommer. „Ein Rundum-Paket sozusagen“, schmunzelt Haake.

► Die Wildblumen-Flächen entstehen in Sendenhorst an den Ortsausgängen Richtung Albersloh, Richtung Hoetmar und am Hagenholt Richtung Borbein. In Albersloh wird es an der Adolfshöhe blühen, an der Bergstraße, an der Tankstelle Breul sowie am Buschkamp.

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