Frühjahrsversammlung der Johannisbruderschaft
Neuer Schießstand für das Fest

Sendenhorst -

Helmut Puke ist der neue Oberst der Johannisbruderschaft. In der Frühjahrsversammlung der Jansbrüder ging es zudem um die künftige Gestaltung der Feste.

Montag, 25.03.2019, 14:12 Uhr
Die neue Führungsspitze der Johannisbruderschaft besteht aus Oberst Helmut Puke, dem amtierenden König Lothar Esch und Geschäftsführer Dietmar Specht (v.li.).
Die neue Führungsspitze der Johannisbruderschaft besteht aus Oberst Helmut Puke, dem amtierenden König Lothar Esch und Geschäftsführer Dietmar Specht (v.li.). Foto: Hans-Jürgen Gerdes

Eine umfangreiche Tagesordnung wartete auf die 61 anwesenden Mitglieder der Johannisbruderschaft, die sich zu ihrer traditionellen Frühjahrsversammlung im Saal des Landhotels Bartmann eingefunden hatten. Dabei hieß es für Oberst Werner Dufhues , den Staffelstab an seinen Nachfolger Helmut Puke zu übergeben. Dufhues bedankte sich bei „seinem“ alten Vorstand und bei allen Johannisbrüdern für „ein rundum gelungenes Schützenjahr“. Helmut Puke erklärte, dass er sich auf ein „abwechslungsreiches, interessantes und hoffentlich schönes Schützenjahr“ freue. Er forderte alle auf, an den Veranstaltungen der Johannisbruderschaft teilzunehmen.

Gut besuchte Veranstaltungen

Nach der Begrüßung durch Noch-Oberst Werner Dufhues erinnerte Geschäftsführer Dietmar Specht an vergangene Veranstaltungen. Dabei zeigte sich der Vorstand sehr zufrieden mit dem Besuch beim Winterkränzchen, das vor einigen Wochen im Gasthaus „Waldmutter“ stattgefunden hatte, berichtet Hans-Jürgen Gerdes. Gut angekommen sei dort die Einlage des Vorstands, der die „wilden sechziger Jahre“ in einer bunten, fulminanten Show hatte wiederaufleben lassen.

Die Anforderungen, die die Kreispolizeibehörde an die Durchführung des Preis- und Königsschießens beim Schützenfest stellt, machen nach einem ausführlichen Bericht des Schießwartes Hans-Günter Ermer den Bau eines neuen Schießstandes notwendig. Dank der Unterstützung des Johannisbruders Konrad Pumpe könne der Bau des Schießstandes rechtzeitig zum Schützenfest fertiggestellt werden.

Mitgliedsbeitrag steigt um 20 Euro

Da in den vergangenen Jahren die Einnahmen für den Ausgleich notwendiger Ausgaben nicht vorhanden gewesen seien und stets auf den Kassenbestand zurückgegriffen werden musste, beschloss die Versammlung den Jahresbeitrag um 20 auf 100 Euro zu erhöhen.

Die Altmänner Anton Mössing und Robert Lütke-Verspohl bestimmten anschließend mit Unterstützung des Geschäftsführers Dietmar Specht nach alter Tradition die Körherren Anton Bohlen, Lambert Triebus, Kurt Gunnemann und Ludger Stapel, die über die Zusammensetzung des neuen Vorstandes zu beschließen hatten.

Schützenfest vom 22. bis zum 24. Juni in der „Waldmutter“

Die Wahl der neuen Vorstandsmitglieder fand bei den Johannisbrüdern große Zustimmung und wurde mit Applaus bedacht, schreibt Hans-Jürgen Gerdes.

Das Schützenfest wird vom 22. bis zum 24. Juni in der „Waldmutter“ stattfinden. Das Winterkränzchen 2020 wird an gleicher Stelle über die Bühne gehen. Hierzu gab es ein eindeutiges Votum der Versammlung.

Auch das Doppelkopfturnier der Johannisbruderschaft, das 2018 erstmals ausgetragen wurde, sei sehr gut angekommen und wird deshalb ein fester Bestandteil des Vereinslebens werden.

Darüber hinaus wird am 11. Mai eine Halbtagesfahrt in Richtung Ahlen angeboten, bei der die ehemalige Zeche besichtigt wird.

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