Vollversammlung der Senioren
Ein wichtiger Zukunftsauftrag

Sendenhorst -

Sendenhorst muss sich darauf vorbereitet, dass die Anteil älterer Menschen in den nächsten Jahrzehnten gewaltig steigen wird. Das war eines der Themen in der Seniorenvollversammlung.

Donnerstag, 11.04.2019, 09:00 Uhr
Die Vollversammlung, zu der der Seniorenbeirat eingeladen hatte, war sehr gut besucht. Für den musikalischen Part sorgte die Flötengruppe „Adelore“.
Die Vollversammlung, zu der der Seniorenbeirat eingeladen hatte, war sehr gut besucht. Für den musikalischen Part sorgte die Flötengruppe „Adelore“. Foto: Josef Thesing

Bevor es richtig losging, war erstmal Stühleschleppen angesagt. Volles Haus herrschte bei der Vollversammlung der Senioren.

Das freute natürlich den Vorsitzenden des SBR, Hans-Otto Koebbert, und sein Team. Koebbert begrüßte neben Bürgermeister Berthold Streffing und den fleißigen Helfern aus der Stadtverwaltung mit einem Schmunzeln auch „seine Heiligkeit“, wie er den Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde, Clemens Lübbers , und Pfarrerin Ute Bönig vom evangelischen Pendant bezeichnete.

Das Flötenensemble „Adelore“ sorgte für Musik.

Das Flötenensemble „Adelore“ sorgte für Musik. Foto: Josef Thesing

Für die Programmgestaltung sorgten auch einige weitere Gäste. Die Flötengruppe „Adelore“ ließ mit Stücken wie „Winter adé“ den Frühling in die gute Stube. Nach dem Kaffeetrinken, das Mitarbeiter der Stadtverwaltung vorbereitet hatten, unterhielten „Kiepenkerl“ Willi Berheide und Christian Hölscher, Vorsitzender des Sendenhorster Heimatvereins, die zahlreichen Gäste mit Bildern und Geschichten zum Thema „Eine Stadt, ein Dorf – früher und heute“.

Im Jahr 2040 sind 4500 Menschen älter als 65 Jahre

Für die Gegenwart und die Zukunft der Senioren in der Stadt war Bürgermeister Berthold Streffing zuständig. Der Anteil der Menschen in der Stadt, die 65 Jahre und älter sind, werde in den kommenden Jahrzehnten stetig zunehmen – von heute etwa 2500 bis prognostiziert 4500 im Jahr 2040. „Die Arbeit des Seniorenbeirats ist sehr wichtig“, erklärte der Bürgermeister – und das bereits seit knapp 25 Jahren.

Die Arbeit des Seniorenbeirats ist sehr wichtig.

Bürgermeister Berthold Streffing

Politik und Verwaltung hätten sich gemeinsam mit dem SBR der Aufgabe zu stellen, die Stadt fit zu machen für immer mehr ältere Bewohner. Dazu trage zum Beispiel auch das „GUGL“-Projekt „Gut und gemeinsam leben in Sendenhorst und Albersloh – in jedem Alter“ bei, das die Heinrich-und-Rita-Laumann-Stiftung gemeinsam mit der Stadt und anderen Kooperationspartnern auf den Weg gebracht habe.

Mehr kleinere Wohnungen nötig

Ein wichtiger Auftrag für die Zukunft sei, bezahlbares Wohnen in Innenstadtnähe vor allem auch für ältere Menschen zu realisieren, und das in kleineren Wohnungen. Auch bei der Entwicklung neuer Wohnformen sei das Mitwirken des SBR wichtig. „Da wird nichts von oben nach unten aufgedrückt“, versprach Streffing.

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