Frühlingsfest der Montessori-Gesamtschule
Gespräche und gemeinsame Spiele

Sendenhorst -

Mit einem bunten Programm feierte die Montessori-Gesamtschule ihr Frühlingsfest. Alle Schüler und viele Eltern beteiligten sich.

Sonntag, 14.04.2019, 12:58 Uhr
Die Garten AG stellte den schmucken Schulgarten vor.
Die Garten AG stellte den schmucken Schulgarten vor. Foto: Michaela Heyn

Das Frühlingsfest an der Montessori-Gesamtschule wurde diesmal mit einem neuen Konzept durchgeführt. Der Schwerpunkt wurde darauf gelegt, mehr Zeit für Gespräche, für gemeinsame Spiele, für Auftritte und Vorführungen sowie für ein gemeinsames Essen zu haben. So gab es unter anderem einen Informationsstand der „Schule ohne Rassismus-AG“, heißt es im Bericht von Michaela Heyn .

Modellautos und Karaoke

Im Innenhof wurden Modellautos von der Technik AG der neunten und zehnten Klassen vorgestellt. Zu den Mitmachaktionen gehörten auch das Karaoke-Singen, das Basteln von Perlenarmbänder – organisiert von der Klasse U1 –, eine Schulrallye und das „Mopp-Rutschen“, bei dem auf Wischtüchern ein Schnelligkeitswettbewerb stattfand.

Die Eltern der rund 180 Schüler konnten an einer Führung durch den schuleigenen Garten teilnehmen und sich die Arbeit der Garten-AG erklären lassen. Die „Tomorrow-AG“ verkaufte Recycling-Taschen und -Tüten, und die Schüler des zehnten Jahrgangs versorgten die Besucher mit leckeren selbstgemixten Cocktails, Eis-Kaffees oder Eisschokoladen und boten darüber hinaus von der Kunst-AG selbst gestaltete Kühlschrank-Magnete zum Kauf an. Ein Schüler des zehnten Jahrgangs führte einen Schnupperkursus für Gitarrenneulinge durch. Wer Lust hatte, konnte sich schminken lassen oder an einem Bücherstand günstig Literatur erwerben. Der Erlös der verkauften Bücher soll einem noch von der SV zu bestimmenden guten Zweck zukommen.

Auch Graffitis gehörten zum Angebot.

Auch Graffitis gehörten zum Angebot. Foto: Michaela Heyn

Das Fest fand in Kooperation mit der Muko statt. Die Musikschule bot einen Cajon-Workshop an und trat mit einem Chor auf. Die Jungen und Mädchen hatten zudem Gelegenheit, im Innenhof der Schule auf Kunststofffolien Graffitis mit Sprühdosen zu zaubern.

Kulinarische Vielfalt

Für die Verpflegung hatten die Familien gesorgt, indem jeder irgendetwas zu einem großen Büfett beigetragen hatte. „So ergab sich eine kulinarische Vielfalt in der Mensa der Schule, die auf Begeisterung bei allen Besuchern stieß“, berichtet Michaela Heyn.

Während des Nachmittags fanden auf der Bühne in der Eingangshalle der Schule Vorführungen statt. Es wurde gesungen, getanzt, und es wurden Sketche und kurze Theaterstücke vorgestellt. Am späteren Nachmittag wurden einzelne Aktionen und Schüler für besondere Leistungen oder für besonderes Engagement mit Zertifikaten und kleinen Präsenten ausgezeichnet.

Die Schule war drei Stunden lang gefüllt. Alle genossen es, gemeinsam Zeit zu verbringen und Dinge zu erleben.

Schulleiter Ralf Friedrich zeigte sich am Ende des Tages zufrieden mit der neuen Idee. „Es war ein rundum harmonisches und stimmungsvolles Fest. Sowohl die Schüler als auch die Eltern wollten es gar nicht enden lassen, was mir zeigt, dass das Konzept sich bewährt hat.“

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