Hegering pflanzt „Baum des Jahres“
Ulme flattert im Wind

Albersloh -

Die Flatterulme ist der „Baum des Jahres“ 2019. Das hat der Hegering Albersloh-Alverskirchen zum Anlass genommen, einen solchen Baum im Revier von Franz von Twickel zu pflanzen. Es war bereits das 24. Mal, dass der Hegering den „Baum des Jahres“ in einem Revier gepflanzt hat.

Dienstag, 16.04.2019, 09:00 Uhr
Franz von Twickel, Mathias Meckmann und Tobias Roerkohl (v.re.) pflanzten mit zahlreicher Unterstützung den „Baum des Jahres“ im Revier von Franz von Twickel.
Franz von Twickel, Mathias Meckmann und Tobias Roerkohl (v.re.) pflanzten mit zahlreicher Unterstützung den „Baum des Jahres“ im Revier von Franz von Twickel. Foto: Hegering

Diese jährliche Aktion im Frühjahr hat bereits eine längere Tradition: Bereits zum 24. Mal hat der Hegering Albersloh-Alverskirchen den „Baum des Jahres“ gepflanzt. Diesmal ist der so geehrte Baum eine Flatterulme.

Hegeringleiter Mathias Meckmann freute sich, neben dem Revierinhaber Franz von Twickel auch die zahlreichen Gäste aus Landwirtschaft, Forst, Jagd so Nachbarn des Reviers zu begrüßen. Unterstützung erhielten Meckmann und von Twickel vom Gärtnermeister Tobias Roerkohl , der fachmännisch die Baumpflanzung anleitete und auch Informationen zur Flatterulme parat hatte.

Naturschutz wird sichtbar

Die Baumpflanzaktion findet jährlich als repräsentative Maßnahme für alle Naturschutzmaßnahmen statt, die die Jäger in ihren Revieren leisten, erklärte Mathias Meckmann. Auch Franz von Twickel freute sich, dass der Baum nun in der Bauerschaft Holling, direkt an der Straße in Richtung Alverskirchen am künftigen Fahrradweg gut sichtbar steht.

Nur einen Beitrag zum Naturschutz zu leisten, genügt heute leider nicht mehr.

Franz von Twickel

„Gerade die Kombination der Interessen von Landwirtschaft, Forst und Jagd bedingen einander und zielen auf den Schutz der Natur ab“, heißt es im Bericht von Marco Berheide vom Hegering. „Leider werden diese Gruppen viel zu oft und vorschnell an den Pranger gestellt, wenn etwas umweltmäßig als problematisch gesehen wird“, erklärte Franz von Twickel. „Nur einen Beitrag zum Naturschutz zu leisten, genügt heute leider nicht mehr. Sondern er muss auch für alle gut sichtbar sein.“ Und das sei die Flatterulme direkt am Radweg.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6545755?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F190%2F
So will das Münsterland die Raupenplage bekämpfen
Die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners können beim Menschen allergische Hautreaktionen auslösen.
Nachrichten-Ticker