Auf dem Weg zur Fairtrade-Town
Beim Einkauf das Veggiebag nutzen

Sendenhorst -

Um das Siegel Fairtrade-Town zu bekommen, müssen verschiedene Kriterien erfüllt werden. Dazu gehört aber auch, in einer Kommune möglichst viele Mitakteure zu gewinnen. Dazu wird die Fairtrade-Town-Steuerungsgruppe Sendenhorst eine weitere Aktion starten und bringt das sogenannte Veggiebag ins Spiel.

Mittwoch, 17.04.2019, 06:00 Uhr
Die Steuerungsgruppe des Fairtrade-Town-Projektes mit Detlef Ommen, Christiane Seitz-Dahlkamp, Lena Voges, Annette Görlich und Edith Wiedehage (v.li.) stellt das „Veggiebag“ vor.
Die Steuerungsgruppe des Fairtrade-Town-Projektes mit Detlef Ommen, Christiane Seitz-Dahlkamp, Lena Voges, Annette Görlich und Edith Wiedehage (v.li.) stellt das „Veggiebag“ vor. Foto: Annette Metz

Das Bewusstsein dafür, dass einzig der Mensch etwas für den Schutz der Umwelt tun kann, verbreitet sich in jüngster Zeit durch die Kreise ziehende Fridays-for-Future-Kampagne der Schüler. Sie fordern die Erwachsenen dazu auf, gefasste Beschlüsse endlich umzusetzen beziehungsweise darüber hinaus dafür zu sorgen, dass sorgsam mit dem Planeten Erde umgegangen wird. In diesen Themenkreis gehören aber auch viele weitere Aktionen. Eine davon ist die Fairtrade-Town-Kampagene, der sich auch die Stadt Sendenhorst anschließen will.

Um das Siegel zu bekommen, müssen verschiedene Kriterien erfüllt werden. Dazu gehörte der Ratsbeschluss zum Auftakt. Dazu gehört aber auch, in einer Kommune möglichst viele Mitakteure zu gewinnen, um dem Thema Umweltschutz eine breite Basis zu verschaffen. Die Steuerungsgruppe, die in Sendenhorst aus Detlef Ommen, Christiane Seitz-Dahlkamp, Lena Voges , Annette Görlich , Bürgermeister Berthold Streffing und Edith Wiedehage, also Vertretern aus unterschiedlichen Bereichen des öffentlichen Lebens wie Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft besteht, wird in dieser Woche eine weitere Aktion in diesem Rahmen starten und bringt das sogenannte Veggiebag ins Spiel.

Wir möchten damit faires Einkaufen unterstützen.

Annette Görlich

Die aus 100 Prozent recyceltem PET bestehende, lebensmittelechte , waschbare, reißfeste Netztasche soll beim Gemüse- und Obsteinkauf die Unmengen an Müll produzierenden dünnen Plastiktüten ersetzen. Dazu hat die Steuerungsgruppe Kontakt mit örtlichen Lebensmittelhändlern aufgenommen, von denen einige bereit sind, das Projekt zu unterstützen. Bei Kemper in Sendenhorst und im Hofladen Poker in Albersloh kann der Einkauf künftig in diesen wiederverwendbaren Beuteln verpackt werden. „Wir möchten damit faires Einkaufen unterstützen“, erläutert Annette Görlich, Wirtschaftsförderin der Stadt Sendenhorst, und hofft, künftig noch weitere Märkte für den Einsatz der Beutel gewinnen zu können. „Es gibt bei vielen Menschen den Wunsch nach Alternativen“, ergänzt sie.

Die Beutel – 500 Stück hat die Steuerungsgruppe zunächst einmal angeschafft – können ab sofort für einen Euro pro Stück in den Geschäften, bei der Stadt, bei Voges oder bei Wiedehage erworben werden. Annette Görlich wird außerdem auf das Projekt auch am morgigen Donnerstag auf dem Wochenmarkt aufmerksam machen, denn auch für den Einkauf an den Gemüseständen lässt sich der Beutel sicher umweltschonend einsetzen.

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