Hauptversammlung gibt grünes Licht
SG stellt Geschäftsstellenleiter ein

Sendenhorst -

Ist es wirklich sinnvoll, dass die SG Sendenhorst einen hauptamtlichen Geschäftsstellenleiter in Teilzeit beschäftigt? Um diese Frage entspann sich im Rahmen der Hauptversammlung eine lebhafte Diskussion. Am Ende gab die Versammlung aber grünes Licht.

Dienstag, 07.05.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 08.05.2019, 16:46 Uhr
Einstimmig wählten die Teilnehmer an der SG-Hauptversammlung Franz-Josef Reuscher für zwei weitere Jahre als Vorsitzender der SG Sendenhorst.Willi Wöstmann wurde mit einer Silbernen Ehrennadel ausgezeichnet, die Franz-Josef Reuscher und Bernd Petry überreichten.Nadine Gionkar wurde mit einer Goldenen Ehrennadel für ihr ehrenamtliches Engagement durch den Vorsitzenden Franz-Josef Reuscher (li.) und seinen Stellvertreter Bernd Petry ausgezeichnet.
Einstimmig wählten die Teilnehmer an der SG-Hauptversammlung Franz-Josef Reuscher für zwei weitere Jahre als Vorsitzender der SG Sendenhorst.Willi Wöstmann wurde mit einer Silbernen Ehrennadel ausgezeichnet, die Franz-Josef Reuscher und Bernd Petry überreichten.Nadine Gionkar wurde mit einer Goldenen Ehrennadel für ihr ehrenamtliches Engagement durch den Vorsitzenden Franz-Josef Reuscher (li.) und seinen Stellvertreter Bernd Petry ausgezeichnet. Foto: Dirk Vollenkemper

Einen wahren Marathon legten die Mitglieder der SG Sendenhorst am Sonntag bei ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung hin. Knapp über drei Stunden dauerte es, ehe der wiedergewählte Vorsitzende Franz-Josef Reuscher die Versammlung schließlich beenden konnte. Dass Reuscher erneut zwei Jahre die Geschicke des Vereins leiten wird, geriet im Laufe der Versammlung aber auch eher in den Hintergrund. Eine hitzige Diskussion lieferten sich die anwesenden Mitglieder darüber, ob es zu tragen sei, dass die SG einen hauptamtlichen Geschäftsstellenleiter einstellt.

Mit diesem Vorschlag, diese Position als Halbtagsstelle einzurichten, ging der Vorstand in die Versammlung. „Der Aufwand zur Führung des Vereins wird immer größer, und das ist so unter den Umständen einfach nicht mehr zu schaffen. Mit der Stelle könnten wir uns auch vorstellen, die einzelnen Abteilungen ein wenig zu entlasten“, so Reuscher in seiner Begründung. Dass dieser Vorschlag auf wenig Gegenliebe stoßen würde, darauf hatten sich die Verantwortlichen der SG eingestellt. Doch dass schließlich die Diskussion so lange dauern würde, kam dann doch eher überraschend. Am Ende ging der Vorschlag des Hauptvorstandes aber doch durch. Die SG wird in Zukunft einen hauptamtlichen Geschäftsstellenleiter einstellen. Nicht verhindern ließ sich dann allerdings die Anpassung der Mitgliedsbeiträge.

Der Aufwand zur Führung des Vereins wird immer größer, und das ist so unter den Umständen einfach nicht mehr zu schaffen.

Franz-Josef Reuscher

In seinem Jahresrückblick machte Franz-Josef Reuscher bereits zu Beginn der Versammlung deutlich, was die SG alles leistet. Reuscher blickte auf ein durchaus erfolgreiches sportliches Jahr zurück. Die SG hat im vergangenen Jahr knapp 10 000 Sportstunden angeboten. Die SG fülle Sendenhorst mit Leben und mache die Stadt so attraktiv, führte er aus. Reuscher warnte in seinem Bericht aber auch, dass in vielen Abteilungen die ehrenamtlichen Helfer fehlen, um dieses Angebot auch weiterhin aufrecht zu erhalten.

Das erste Sommerfest im vergangenen Jahr war zwar nicht ganz so erfolgreich wie erhofft, aber trotzdem wird es auch in diesem Jahr wieder ein Sommerfest geben. Am 29. Juni soll im Anschluss an das traditionelle Volksradfahren am Autohaus Lackmann gefeiert werden. „Dieses Sommerfest ist dann nicht nur für die Mitglieder der SG, sondern für alle“, darauf wies Franz-Josef Reuscher nochmals ausdrücklich hin.

Auch Bürgermeister Berthold Streffing ließ es sich nicht nehmen, Grußworte an die Sportler zu richten. Kurz ging er dabei auf die Idee der neuen Bürgerhalle ein.

Die SG wird im Laufe des Jahres ihren Internetauftritt komplett neu gestalten. Alle Abteilungen sollen sich dann gleich präsentieren. Auch dies wurde im Laufe des Morgens von der Versammlung beschlossen.

Nadine Gionkar wurde für ihr ehrenamtliches Engagement für die SG Sendenhorst

Nadine Gionkar wurde für ihr ehrenamtliches Engagement für die SG Sendenhorst Foto: Dirk Vollenkemper

Neben 20 Ehrungen für 25-jährige, vier für 50-jährige, fünf für 60-jährige sowie eine für 80-jährige Vereinszugehörigkeit, gab es noch weitere Auszeichnungen für besondere Verdienste im Vereinsleben. Mit der goldenen Ehrennadel wurde Nadine Gionkar für ihre langjährige ehrenamtliche Arbeit im Dienste der Handballabteilung belohnt.

Ebenfalls in den Dienst der Handballer stellten sich immer wieder Willi Wöstmann, Irmgard Westhoff, Marlis Vollenkemper und Irmgard Görke. Der Vorstand der SG zeichnete sie für diese Dienste mit der silbernen Ehrennadel aus.

Diese Auszeichnung bekamen auch Christian Hayduk, Marianne Baar, Agnes Westermann, Klärchen Lüke, Franz Josef Westhoff, Inge Jaspert, Alfred Jaspert, Anneliese Kersting Josef Kersting, Elisabeth Leibig, Gottfried Klebor, Annelore Hille und Siegfried Hille. Sie alle zeigten unermüdlichen Einsatz in der Tanzsportabteilung. Für Anneliese und Hermann Brandt hatte Franz Josef Reuscher dann noch einen großen Blumenstrauß parat. Die beiden hatten schon alle möglichen Auszeichnungen des Vereins bekommen. „Aber vielleicht geht da ja mal was aus Richtung der Stadt“, gab es von Thomas Erdmann einen kleinen Wink in Richtung Bürgermeister Streffing.

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