Planungssicherheit für das Projekt „Sprungbrett“
Stadt finanziert den Sockelbetrag

Sendenhorst -

Den Vertretern der Vereine „Beweggründe“ und „FiZ“, die am Dienstag im Zuschauerraum des Schul- und Sozialausschusses saßen, war die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. Die Zukunft des Projektes „Sprungbrett“ ist fürs erste gesichert.

Donnerstag, 09.05.2019, 06:00 Uhr
Die Finanzierung des niederschwelligen Förderangebotes „Sprungbrett“ bereitete lange Sorgen. Doch nun kann es weitergehen.  
Die Finanzierung des niederschwelligen Förderangebotes „Sprungbrett“ bereitete lange Sorgen. Doch nun kann es weitergehen.   Foto: Andrea Warnecke/dpa-mag

Den Vertretern der Vereine „Beweggründe“ und „FiZ“, die am Dienstag im Zuschauerraum des Schul- und Sozialausschusses saßen, war die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. Der Ausschuss hatte kurz zuvor, vorbehaltlich der Zustimmung durch den Finanzausschuss, einstimmig beschlossen, dem Verein „FiZ“ im kommenden Jahr einen Zuschuss in Höhe von 20 000 Euro zur Finanzierung des Projektes „Sprungbrett“ zu gewähren und in der Finanzplanung 2021 bis 2023 einen Zuschuss in gleicher Höhe vorzusehen. Für das Projekt, um das die Vereine und Kindergärten lange gekämpft haben, gibt es somit in den kommenden Jahren finanzielle Planungssicherheit.

Das Projekt, das Maßnahmen für Kinder mit besonderen Förderbedarfen in den Kitas in Sendenhorst und Albersloh organisiert, war in finanzielle Engpässe geraten, als Zuschüsse vom Kreis, der das „Sprungbrett“ anfänglich gefördert hatte, nicht mehr gewährt werden konnten. Der Vorstand des „FiZ“ hatte daher im März angekündigt, das Projekt nach dem Sommer einzustellen.

„Unbestritten ist der Erfolg des Projektes ,Sprungbrett‘ unter der Federführung des Vereins ‚FiZ‘ und mit Unterstützung der Kindertageseinrichtungen in Sendenhorst und Albersloh“, fasst die Stadtverwaltung nun in der Sitzungsvorlage zusammen. Schon seit 2011 gehört auch die Stadt zu den Förderern der Maßnahme. Um dieses Angebot nicht zu gefährden und die Grundlagen einer verlässlichen Finanzierung für einen deutlichen Zeitraum sicherzustellen, schlug die Verwaltung daher vor, den städtischen Zuschuss für das Jahr 2020 auf 20 000 Euro zu erhöhen und einen Zuschuss in gleicher Höhe in die Finanzplanung 2021 bis 2023 einzustellen.

Nach Einschätzung der Verwaltung müsse ein solcher „Sockelbetrag“ für den Verein „FiZ“ ausreichen, um das Projekt nachhaltig sicherzustellen und auf dieser Grundlage weitere Mittel akquirieren zu können.

„Das ist sinnvoll investiertes Geld“, waren sich die Vertreter aller Fraktionen einig. „Wir freuen uns, dass es nun für drei bis vier Jahre Planungssicherheit gibt“, unterstrich beispielsweise Sigrid Menke (BfA). Henning Rehbaum (CDU) meinte: „Das ,Sprungbrett‘ ist eine Sendenhorster Besonderheit, die wir uns gerne leisten.“

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