Caritas-Sozialstation feiert Doppel-Geburtstag
Hand in Hand für die Menschen

Sendenhorst -

Die Kooperation läuft leise, effektiv und ist ein beeindruckendes Beispiel für Zusammenarbeit von Menschen für Menschen: Die Caritas-Sozialstation Sendenhorst wird 20 Jahre alt. Abgerundet wird das Fest durch das zehnjährige Bestehen eines immer wichtiger werdenden humanitären Angebotes: die Palliativ-Pflege, die die Laumann-Stift ermöglicht hat.

Samstag, 11.05.2019, 06:00 Uhr
Martina Menzel, Pflegedienstleitung, Dr. Ansgar Klemann, Geschäftsführer des St. Josef Stiftes in Sendenhorst, Birgit Wonnemann, Leiterin der Caritas Sozialstation St. Elisabeth, Daniela Handt, stellvertretende Pflegedienstleitung und Heinrich Sinder, Geschäftsführer des Caritasverbandes für Ahlen, Drensteinfurt und Sendenhorst blicken auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit zurück.
Martina Menzel, Pflegedienstleitung, Dr. Ansgar Klemann, Geschäftsführer des St. Josef Stiftes in Sendenhorst, Birgit Wonnemann, Leiterin der Caritas Sozialstation St. Elisabeth, Daniela Handt, stellvertretende Pflegedienstleitung und Heinrich Sinder, Geschäftsführer des Caritasverbandes für Ahlen, Drensteinfurt und Sendenhorst blicken auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit zurück. Foto: Caritas Sozialstation

Die Kooperation läuft leise, effektiv und ist ein beeindruckendes Beispiel für Zusammenarbeit von Menschen für Menschen: Die Caritas-Sozialstation Sendenhorst wird 20 Jahre alt. Mitten in dem Jahr, in dem der Caritas-Verband für Ahlen-Drensteinfurt-Sendenhorst sein 50-jähriges Bestehen feiert, steht am Standort Sendenhorst zusätzlich ein Doppel-Geburtstag auf dem Programm: Mit dem 20-jährigen Bestehen der Sozialstation wird am kommenden Wochenende auch die ebenso lange, ungewöhnliche Partnerschaft mit der St.-Elisabeth-Stift gGmbH begangen.

Abgerundet wird das Fest durch das zehnjährige Bestehen eines immer wichtiger werdenden humanitären Angebotes: Zur Begleitung von Patienten in der letzten Lebensphase legte die „Heinrich und Rita Laumann Stiftung“ 2009 den Grundstein für ein Palliativnetz.

Unser Miteinander hat sich zu einem wertvollen Netzwerk zum Wohle von immer mehr Men-schen entwickelt, die Hilfe brauchen.

Birgit Wonnemann, Pflegedienstleitung

„Unser Miteinander hat sich zu einem wertvollen Netzwerk zum Wohle von immer mehr Menschen entwickelt, die Hilfe brauchen“, sagt nicht ohne Stolz Birgit Wonnemann , Pflegedienstleitung der Sozialstation. Zum Jubiläum zieht sie eine Zwischenbilanz nach zwei Jahrzehnten einer fruchtbaren Zusammenarbeit. Damals, vor 20 Jahren, legte die Caritas mit der Teilung der Sozialstation Ahlen den Grundstein für das bis heute stetig ausgeweitete Angebot ambulanter Pflege am Standort Sendenhorst. Gleichzeitig wurde die Partnerschaft mit der St.-Elisabeth-Stift gGmbH auf den Weg gebracht, von der bis heute viele Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf profitieren konnten. Wo die St.-Elisabeth-Stift gGmbH mit vier Altenhilfeeinrichtungen ein aufeinander abgestimmtes Angebot von Betreutem Wohnen, Tages-, Kurzzeit- und Langzeitpflege macht, hat die Caritas mit einer stetig wachsenden Zahl von Fachkräften ein bestens funktionierendes Netz von Pflege-Angeboten im häuslichen Umfeld aufgebaut. Dabei habe sich die Caritas St. Elisabeth immer den sich verändernden und wachsenden Herausforderungen an ein modernes Pflege-Unternehmen angepasst, blicken die Leitungen zurück.

Ein Team von 42 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, davon 28 im Bereich Pflege, kümmert sich zum Teil rund um die Uhr um die sehr unterschiedlichen Bedürfnisse von mittlerweile rund 290 Patientinnen und Patienten im Einzugsgebiet Sendenhorst, Drensteinfurt, Walstedde, Albersloh und Everswinkel.

„Es ist das Miteinander, das uns stark macht“, bestätigen auch Martina Menzel und Daniela Handt als stellvertretende Pflegedienstleitungen den Erfolg der Kooperation von Caritas und St. Elisabeth-Stift gGmbH. Dabei verweisen sie auf konkrete Beispiele: Ist eine Versorgung in der Häuslichkeit nicht mehr möglich, genügt meist der „kurze Dienstweg“. In so einem Fall fragt die Caritas an, ob ein Kurzzeit-Pflegeplatz oder eines der beiden Palliativ-Zimmer im St.-Elisabeth-Stift zur Verfügung steht. Diese Zimmer, die einem würdevollen Abschiednehmen einen passenden Rahmen geben, wurden 2012 von der „Heinrich und Rita Laumann Stiftung“ zur Verfügung gestellt.

Diese Stiftung sei ein wertvolles Mitglied der St.-Elisabeth GmbH, freuen sich die Verantwortlichen. Neun Fachkräfte der Caritas-Sozialstation haben mittlerweile die Weiterbildung zur Palliativ-Fachkraft absolviert, um die oft schwierige letzte Lebensphase eines Menschen zu erleichtern. Damit bleibt die vertraut gewordene Pflegeperson aus dem ambulanten Bereich oft auch in den letzten Tagen oder Wochen an der Seite einer Patientin oder eines Patienten.

„Wir bleiben immer und in jeder Phase an der Seite der Menschen, die uns vertrauen“ – diesen Anspruch bekräftigt Pflegedienst-Leiterin Birgit Wonnemann für sich und ihr Team zum Geburtstag der Sozialstation.

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