Planungen für Freizeit- und Bewegungs-Parcours
Aktiv in der Promenade

Sendenhorst -

Die Idee, in Sendenhorst einen Freizeit- und Bewegungsparcours einzurichten, hatte Wirtschaftsförderin Annette Görlich schon im Januar im Stadtentwicklungsausschuss vorgetragen. Nun wurde ein Standort an der Ostenpromenade gefunden, dem die Vertreter der Lokalpolitik zustimmten.

Dienstag, 21.05.2019, 06:00 Uhr
Auf diesem Noch-Spielplatz an der Ostenpromenade könnte ein Freizeit- und Bewegungs-Parcours entstehen.
Auf diesem Noch-Spielplatz an der Ostenpromenade könnte ein Freizeit- und Bewegungs-Parcours entstehen. Foto: Annette Metz

Die Idee, in Sendenhorst einen Freizeit- und Bewegungsparcours einzurichten, hatte Wirtschaftsförderin Annette Görlich schon im Januar im Stadtentwicklungsausschuss vorgetragen – und hatte ein positives Echo aus der Politik bekommen. Grundsätzlich. Doch mit dem Standort, den die Verwaltung erarbeitet hatte – eine Fläche zwischen Hallenbad-Liegewiese und Westtorhalle – konnten sich die Vertreter der Fraktionen nicht anfreunden. Nun stellte Annette Görlich die Idee mit einem neuen Standort vor: eine Fläche an der Ostenpromenade.

Bislang wurde diese Fläche als Spielplatz ausgewiesen. Im Rahmen der Entwicklung des Spielraumkonzeptes war entschieden worden, diesen etwa 300 Quadratmeter großen Platz zu einem Generationenplatz umzufunktionieren.

So schlägt die Verwaltung nun vor, auf dieser Fläche, die etwa halb so groß ist, wie die ursprünglich angepeilte Fläche am Westtor, mit Aktiv-Geräten auszustatten und somit der Promenade ein weiteres Highlight zu verschaffen. Wie von der Politik im Januar gefordert, liege der Platz damit wesentlich zentraler, sei barrierefrei zu erreichen, ruhig, sozial kontrolliert und liege dennoch nicht auf dem „Präsentierteller“, führte Annette Görlich aus. Die Idee des Freizeit- und Bewegungs-Parcours, mit einem niederschwelligen Angebot an Outdoor-Fitnessgeräten zum Ausprobieren anzuregen, werde mit der Lage gefördert. Die spontane Nutzung des Parcours wird aufgrund der Lage an einer beliebten Spaziergängerroute erleichtert. Der Standort könne zielgruppenoffen mit differenzierten Übungsmöglichkeiten, die sowohl für Senioren, für Erwachsene ohne sportliche Erfahrung als auch für ambitionierte Sportler zu nutzen wären, ausgestattet werden, führte sie aus.

Umsonst ist aber auch ein solches Angebot nicht auf die Beine zu stellen. Irgendwo zwischen 50 000 und 120 000 Euro könnten die Kosten liegen, führte Görlich aus. Das hängt davon ab, wie viele Geräte aufgestellt werden und in welchem Umfang die Maßnahme gefördert wird.

Bis auf die FDP stimmten diesem überarbeiteten Konzept alle Fraktionen zu und beauftragten die Verwaltung, weiter daran zu arbeiten. Der Standort sei gut, sollte aber nicht überladen werden, meinte Ralf Kaldewei (SPD). Michael Thale (BfA) ergänzte: „Auch wenn die Geräte nicht in der Promenade verteilt angeordnet werden, ist es eine gutes Konzept, Menschen in Bewegung zu bringen.“ Und Sebastian Sievers (CDU), erinnerte daran, dass der Parcours nur nicht mit den Förderrichtlinien für das Promenadenkonzept kollidieren dürfe.

Lediglich FDP-Vertreterin Carmen Steinhoff erklärte, dass sie nicht glaube, dass das Angebot angenommen werde. Ihre Fraktion stimme nicht zu, soviel Geld für nur eine Fläche auszugeben.

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