Zeltlager der Jugendfeuerwehren zum „Geburtstag“
Ein paar tolle Tage

Albersloh -

200 Mitglieder der Jugendfeuerwehren im Kreis haben das Pfingstwochenende in Albersloh verbracht. Anlass war das 50-jährige Bestehen des Albersloher Feuerwehrnachwuchses.

Dienstag, 11.06.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 14.06.2019, 14:12 Uhr
Antreten zur Begrüßung im Gerätehaus. Nur einer tanzt aus der Reihe . . .
Antreten zur Begrüßung im Gerätehaus. Nur einer tanzt aus der Reihe . . . Foto: Christiane Husmann

Die Großbaustelle im Dorf konnte den Festzug nicht aufhalten. Mehr als 200 junge Leute marschierten, angeführt vom Spielmannszug der Feuerwehr , vom Gerätehaus über die Wersebrücke bis zur Sportanlage an der Adolfshöhe. Dort verbrachten Gruppen der Jugendfeuerwehren des Kreises Warendorf ein spannendes Pfingstwochenende , zu dem der Löschzug Albersloh anlässlich des 50-jährigen Bestehens der örtlichen Jugendfeuerwehr eingeladen hatte.

Begrüßung im Gerätehaus

Bevor die Jugendlichen ihre Uniformen gegen bequeme Klamotten tauschen konnten, um die Gemeinschaftszelte in Beschlag zu nehmen, hatten sie sich mit ihren jeweiligen Jugendwarten im Gerätehaus an der Bergstraße eingefunden. Dort wurden sie gemeinsam mit anderen Ehrengästen vom Leiter der Sendenhorster Feuerwehr, Heinz Linnemann, begrüßt, der den Jungen und Mädchen ein Zeltlager gespickt mit Spiel, Spaß und ganz viel Freude wünschte.

In langer Reihe ging es durch das Dorf.

In langer Reihe ging es durch das Dorf. Foto: Christiane Husmann

Einen besonderen Gruß richtete er an Carola Wesseler, die die Kreisjugendarbeit der Feuerwehr leitet. „Erstmal möchte ich mich bedanken, dass wir hier in Albersloh sein dürfen. Mit so einer krassen Unterkunft auf so einer krassen Sportanlage“, zeigte sich die Jugendfeuerwehrwartin hoch erfreut.

Erstmal möchte ich mich bedanken, dass wir hier in Albersloh sein dürfen. Mit so einer krassen Unterkunft auf so einer krassen Sportanlage.

Carola Wesseler

Das nahm natürlich auch Bürgermeister Berthold Streffing gerne zur Kenntnis, der den Jugendlichen in der Folge nicht nur „eine tolle Zeit“ wünschte, sondern zudem lobend betonte: „Es wächst sehr viel Engagement aus der Jugendfeuerwehr.“

Probeliegen im Zelt.

Probeliegen im Zelt. Foto: Christiane Husmann

Ganz im Sinne der Feuerwehr wurde aber nicht lange geredet, sondern lieber gehandelt. Die Jugendwarte Mario Baiger und Tobias Litoborski überreichten den Vertretern der Jugendfeuerwehren noch Begrüßungsgeschenke in Form von Feuerwehrautos, die in der Schreinerei Bartmann gefertigt worden waren, bevor es mit Musik durchs Dorf zum Zeltlager ging, wo sich die Jugendlichen bereits im Vorfeld eingerichtet hatten.

DRK Liesborn sorgt für Verpflegung

So auch die Helfer des DRK Liesborn, die sich während des Pfingstwochenendes um die Verpflegung der jungen Feuerwehrleute kümmerten. Im Kochzelt galt es bereits am Freitagabend, 160 Würste und mehr als 50 Kilogramm Fleisch zu grillen. „Wir kochen im Zeltlager frisch“, erzählte Benjamin Deerberg vom DRK.

Während es an einem Tag Nudeln mit Bolognese gab, durften sich die Kids am nächsten Tag über Kartoffeln, Gemüse und Schnitzel freuen. „Für Vegetarier gibt’s wahlweise Gemüseschnitzel“, erklärte der DRK-Koch, der auch mit laktosefreier Milch und glutenfreiem Brot aufwarten konnte. „Ich möchte mich an dieser Stelle noch bei den Geschäften Meier und Abelmann bedanken“, machte Carola Wesseler angesichts sehr fairer Preise und toller Organisation deutlich. Täglich mussten 400 Brötchen auf den Campingtischen landen. Am Samstag waren es sogar 770 Stück.

Auch die Jungs der Albersloher Jugendfeuerwehr machten es sich mit ihren Betreuern gemütlich.

Auch die Jungs der Albersloher Jugendfeuerwehr machten es sich mit ihren Betreuern gemütlich. Foto: Christiane Husmann

Dass über die Pfingsttage auf der Wiese an der Hohen-Ward-Halle viel verputzt wurde, war wohl nicht nur der frischen Luft, sondern auch den vielen Aktivitäten geschuldet. Während der Samstag zur freien Verfügung stand, glänzten die jungen Feuerwehrleute am Sonntag bei einer Olympiade.

Da das auch müde machte, ließ die allabendlich angeordnete Nachtruhe ab 22 Uhr nicht unmöglich erscheinen. Und so fiel dann auch das Aufstehen nicht so schwer, um die nächsten Tage mit gemeinsamen Unternehmungen starten zu können. Im Team fand dann auch das Aufräumen statt – denn schließlich sollten als Spuren des großen Zeltlagers nur Erinnerungen an eine tolle Zeit bleiben.

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