Imker informieren in der Kleingartenanlage
Wie die Bienen leben

Sendenhorst -

Bienen sind wichtig. Darauf will der Kleingarten-Verein „Zur Rose“ aufmerksam machen. Er lädt zu einem Infotag ein, an dem auch Imker teilnehmen.

Donnerstag, 20.06.2019, 09:00 Uhr aktualisiert: 24.06.2019, 16:26 Uhr
Helmut Jarosch möchte das Leben der Bienen am Sonntag so erklären, dass es auch Kinder verstehen.
Helmut Jarosch möchte das Leben der Bienen am Sonntag so erklären, dass es auch Kinder verstehen. Foto: Anke Weiland

Bienen sind wichtig. Das wird gerade in diesen Wochen sehr intensiv diskutiert. Deshalb laden einige Hobby-Imker des Imkervereins Beckum am Sonntag, 23. Juni, zum Infotag ein. Ab 13 Uhr stehen die Bienen-Experten im Kleingarten „Zur Rose“ bereit, um alle Fragen rund um die nützlichen Insekten zu beantworten.

Dann sind richtige Fachleute vor Ort.

Helmut Jarosch

Der Verein trifft sich zur jährlichen Standschau beim Vereinsmitglied Helmut Jarosch und möchte in dem Zusammenhang allen Interessierten einen Einblick in die Imkerei geben. „Dann sind richtige Fachleute vor Ort“, erzählt Jarosch. In einer extra dafür aufgestellten „Schaubeute“, also einem gläsernen Bienenhaus, kann eine Königin mit ihren Arbeiterbienen hautnah beobachtet werden.

Bei gutem Wetter herrscht stets viel Betrieb.

Bei gutem Wetter herrscht stets viel Betrieb. Foto: Anke Weiland

Jarosch selbst wird dann eine Etage eines Bienenstocks verglast haben, so dass auch Kinder ganz nah an die fleißigen Insekten heran kommen können. Er hofft, dass das Wetter am Sonntag mitspielt, denn bei Gewitter oder Starkregen sind die Bienen natürlich nicht unterwegs.

Honig aus eigener Produktion

Honig aus der eigenen Produktion, prämiert vom Landesverband, kann ebenfalls erstanden werden, doch in erster Linie möchte der Hobby-Imker den Interessierten die Imkerei näher bringen und auch gerne Erwachsenen und Kindern erklären, wie Bienen arbeiten und leben und wie gut organisiert so ein Bienenstock ist.

Er selbst hat vier Bienenstöcke, einer ist hinzugekommen, als die Realschule vor einiger Zeit um Hilfe gebeten hatte. Eine Traube von Bienen hatte sich an einem Baum in der unmittelbaren Nähe der Bushaltestelle vor der Schule niedergelassen. „Da kam ein Anruf, ob ich sie aufnehmen könnte“, blickt Jarosch zurück.

Denn wenn ein Bienenvolk zu groß für den Stock wird, so erklärt es der Fachmann, wird eine neue Königin groß gezogen, die dann mit einem Teil der Arbeiter ausschwärmt und für sich und ihr Volk eine neue Bleibe sucht.

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