Abschlussfeier an der Realschule St. Martin
Völlig losgelöst zu neuen Höhenflügen

Sendenhorst -

Sie haben es geschafft: 122 Schüler wurden an der Realschule St. Martin feierlich verabschiedet.

Freitag, 28.06.2019, 22:00 Uhr aktualisiert: 01.07.2019, 14:58 Uhr
122 Schüler feierten am Freitag in der Realschule St. Martin ihren Schulabschluss.
122 Schüler feierten am Freitag in der Realschule St. Martin ihren Schulabschluss. Foto: Anke Weiland

„Völlig losgelöst – niemals war mehr Anfang als jetzt!“. Unter diesem Motto feierten 122 Realschüler am Freitag ausgelassen ihren Schulabschluss.

Nach dem ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin wurden Schüler, Eltern und Lehrer sowie die weiteren Gäste in der Schulaula von Schulleiter Gerd Wilpert mit einem kleinen Schmunzeln und sortiert nach der Größe ihres ökologischen Fußabdrucks begrüßt. Die Verantwortung für die Umwelt und somit auch das Interesse der Jugend an Politik war auch Thema seiner Ansprache.

Diese jungen Leute haben heute zunehmend das Gefühl, dass ihre Zukunft durch die Fast-Untätigkeit der Politik existenziell bedroht ist.

Schulleiter Gerd Wilpert

Mit Hinblick auf die „Fridays-for-Future“-Demonstrationen habe auch er ein gesteigertes Interesse seiner Schüler an politischen, und besonders an Umweltthemen, festgestellt. Die Einstellung der Jugendlichen habe sich gewandelt. „Diese jungen Leute haben heute zunehmend das Gefühl, dass ihre Zukunft durch die Fast-Untätigkeit der Politik existenziell bedroht ist“, stellte er fest. Seine Schlussfolgerung war auch ein Appell: „Ihr werdet einiges anders machen müssen als die älteren Generationen.“

Die beiden Schülervertreter Laura König und Timo Nowotny fanden viele Gründe, um diesen Tag zu feiern, aber auch, um Lehrern und Eltern zu danken. „Dass die Höhenflüge keine Blindflüge werden“, wünschte der Vertreter der Schulpflegschaft, Hendrik Grosse, mit einem Blick auf das Motto, das ihn an das Lied „Major Tom“ der Neuen Deutschen Welle erinnerte.

Viele sind fürs Gymnasium qualifiziert

Pfarrer Clemens Lübbers warb im Namen des Schulträgers um Respekt und Zivilcourage. Und Bürgermeister Berthold Streffing wusste: „Schule ist Teamarbeit.“ Und er wünschte sich für die Zukunft der Schüler, dass sie sich den Teamgeist erhalten mögen.

Mehr als 80 Prozent der Schulabsolventen hätten die Qualifikation zur gymnasialen Oberstufe erreicht, berichtete Gerd Wilpert, über den nunmehr 50. Abschlussjahrgang der Realschule, bevor er die lang ersehnten Zeugnisse überreichte.

Für ihre besonderen Leistungen im naturwissenschaftlich-mathematischen Bereich wurden Hendrik Quas, Nele Freund und Johannes Schenk mit einem i-Pad der Sparkassen-Stiftung ausgezeichnet. Laura König nahm für ihr soziales Engagement eine Auszeichnung entgegen.

Musikalisch wurde die Feierstunde von der Schulband mit Vivian Epp, Alina Gille, Greta Willing, Till Puke, Fabian Skutta, Ole Lücke, Alina Rensen und Lehrer Kai Brentjes begleitet. Celina Jaspert, Antonia Laubrock und Tabea Himmelmann spielten zwischendurch Instrumentalstücke.

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