Weitere Kinder-Betreuungsplätze fehlen
Am „Stoppelhopser“ wird angebaut

Sendenhorst -

In den Sendenhorster Kindertagesstätten wird es eng. Wie bereits mehrfach berichtet, zeigt die Kindergartenbedarfsplanung für die Stadt Sendenhorst eine große Lücke an Betreuungsplätzen auf. Nun soll auch an die Kita „Stoppelhopser“ angebaut werden.

Dienstag, 02.07.2019, 06:00 Uhr
Neben der Erweiterung der Kita „Maria Montessori“, dem neuen Naturkindergarten und dem Neubau der Kirchengemeinde kommt nun auch eine Erweiterung der Kita „Stoppelhopser“ ins Spiel, um die voraussichtliche Lücke bei den Betreuungsplätzen zu schließen.
Neben der Erweiterung der Kita „Maria Montessori“, dem neuen Naturkindergarten und dem Neubau der Kirchengemeinde kommt nun auch eine Erweiterung der Kita „Stoppelhopser“ ins Spiel, um die voraussichtliche Lücke bei den Betreuungsplätzen zu schließen. Foto: Henning Karkoska

In den Sendenhorster Kindertagesstätten wird es eng. Wie bereits mehrfach berichtet, lassen die Kindergartenbedarfsplanung für die Stadt Sendenhorst und prognostizierte Daten, die der Kreis Warendorf als Träger der Jugendhilfe jährlich errechnet, erkennen, dass die Betreuungsplätze in den Kindertageseinrichtungen auch weiterhin sehr stark nachgefragt werden. Der Bedarf wird auch in den kommenden Jahren weiter wachsen. Mit diesem Thema wird sich der Ausschuss für Schule und Soziales daher auch heute Abend in seiner Sitzung ab 18 Uhr im Kommunalforum beschäftigen müssen.

Zur künftigen Bedarfsabdeckung soll bekanntlich für Anfang 2020 das Familienzentrum Kindertageseinrichtung „ Maria Montessori “ um zwei Gruppen in einem Anbau erweitert werden. Die Initiative „Naturkindergarten in Sendenhorst“ zielt auf die Gründung einer entsprechenden Einrichtung mit bis zu 20 Ü3-Kindern zum Beginn des Kindergartenjahres 2020/21 hin. Zudem habe die katholische Kirchengemeinde ihre Bereitschaft erklärt, mittelfristig zusätzliche Betreuungsplätze durch den Neubau einer Kindertageseinrichtung auf kircheneigenen Flächen zu schaffen, ist der Vorlage für die Sitzung zu entnehmen.

Das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien sieht darüber hinaus zum Kindergartenjahr 2020/21 einen Bedarf nach einer weiteren Gruppe für bis zu 25 Kinder im Alter von drei Jahren und älter. Dies sei in einem kürzlich geführten Gespräch mit dem Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien des Kreises Warendorf noch einmal verdeutlicht worden.

Die „Kindergruppe Sendenhorst e.V.“ habe in mehreren Gesprächen ihre Bereitschaft erklärt, eine solche Gruppe durch Erweiterung der Kindertageseinrichtung „Stoppelhopser“ einzurichten, teilt die Verwaltung dazu mit.

Die Erweiterung der Kita „Stoppelhopser“ könne grundsätzlich auf dem Gelände der Einrichtung selbst erfolgen. Für die dann aber wegfallende Spielfläche müsste die Stadt nach jetzigem Planungsstand allerdings zusätzliche Flächen im Bereich der städtischen Stellplätze zur Verfügung stellen. Dafür gelte es nun vor allem, die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Erweiterung zu schaffen.

Nach Aussage des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien des Kreises Warendorf belaufen sich die förderfähigen Kosten für eine solche Baumaßnahme auf maximal 30 000 Euro pro Platz, teilt die Verwaltung mit. Die Einrichtungskosten sind in der Summe enthalten. Es wäre ein Antrag des Trägers für einen Neubau für 25 Ü3-Plätze zu stellen. Daraus ergäben sich Gesamtkosten von 750 000 Euro. Bei einer 90-prozentigen Förderung (also 675 000 Euro) bliebe ein Eigenanteil von zehn Prozent (75 000 Euro), heißt es in einer vorläufigen Berechnung. Die Zweckbindung betrüge 20 Jahre. Es sei zu erwarten, dass die „Kindergruppe Sendenhorst“ einen Antrag auf Übernahme der Kosten für den Eigenanteil an die Stadt richtet.

Genauere und noch darüber hinausgehende Kosten für die Stadt Sendenhorst ließen sich erst benennen, wenn die planungsrechtlichen Voraussetzungen geprüft worden seien, teilt die Verwaltung in der Sitzungsvorlage für den heutigen Abend mit.

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