Albersloher Kanu-Club feiert 30-jähriges Bestehen
Findet den Fuchs

Albersloh -

Zwei ganz besondere Ereignisse standen am Wochenende beim Albersloher Kanu Club ins (Boots-)Haus. Zum einen fand die alljährliche Fuchsjagd statt, zum anderen feierten die AKC‘ler das 30-jährige Jubiläum ihres Vereins, der somit seit 1989 besteht. Zwei Ereignisse, die die Organisatoren zu einem tollen Geburtstagsfest unter einen Hut brachten.

Mittwoch, 03.07.2019, 17:32 Uhr aktualisiert: 03.07.2019, 17:40 Uhr
Die Teilnehmer freuten sich sehr über eine Abkühlung bei schönem Wetter und sommerlichen Temperaturen. Ein stetiges Wettrennen herrschte beim Sammeln der Fähnchen und natürlich beim Finden des Fuchses. Bei der Siegerehrung wurden die fleißigsten Fähnchensammler und der Finder des Fuchses geehrt und mit Preisen belohnt.
Die Teilnehmer freuten sich sehr über eine Abkühlung bei schönem Wetter und sommerlichen Temperaturen. Ein stetiges Wettrennen herrschte beim Sammeln der Fähnchen und natürlich beim Finden des Fuchses. Bei der Siegerehrung wurden die fleißigsten Fähnchensammler und der Finder des Fuchses geehrt und mit Preisen belohnt. Foto: AKC

Zwei ganz besondere Ereignisse standen am Wochenende beim Albersloher Kanu Club ins (Boots-)Haus. Zum einen fand die alljährliche Fuchsjagd statt, zum anderen feierten die AKC‘ler das 30-jährige Jubiläum ihres Vereins, der somit seit 1989 besteht.

Los ging es in den kühlen Morgenstunden. Die Boote wurden am Bootshaus auf den Anhänger geladen, und mehr als 30 motivierte Kanutinnen und Kanuten fuhren zum Einstieg nach Angelmoddem berichtet der AKC. Dort erklärte der erste Vorsitzende Alexander Walkowski für alle Fuchsjagd-Neulinge noch einmal den Ablauf: Während der Jagd auf den „Fuchs“ sammelt die „Meute“ gleichzeitig fleißig kleine Stofffähnchen als Trophäen. Diese hat der Fuchs am Abend vorher für drei Altersgruppen in verschiedenen Farben aufgehängt. Wer den Fuchs fängt, also in seinem Versteck am Ufer aufspürt, wird im nächsten Jahr Fuchs und darf sich, ebenso wie die fleißigsten Fähnchensammler einer Altersgruppe, später bei der Preisverleihung einen Preis aussuchen.

Nach dem Startschuss wetteiferten die Albersloher Kanuten auf der Werse im Jagdrevier zwischen Fußgängerbrücke in Angelmodde und Bootshaus der Turngemeinschaft Münster emsig darum, möglichst viele Fähnchen zu ergattern und natürlich den Fuchs aufzuspüren. Gefangen wurde dieser – dieses Jahr versteckte sich Stephan Walkowski – schließlich von Nicolas Artley.

Zufrieden kehrten die AKC‘ler zum Bootshaus zurück, wo die erbeuteten Fähnchen gezählt und die fleißigsten Sammler bei der Preisverleihung durch Wanderwartin Stephanie Eckervogt geehrt und mit Preisen belohnt wurden.

In der Altersgruppe der Kinder (bis einschließlich 14 Jahre) gewann Ben Kroos. In der Altersgruppe der Jugendlichen (15 bis 17 Jahre) war Linus Umlauf der fleißigste Sammler. Bei den Erwachsenen hatte Nicolas Artley nicht nur die beste Nase für den Fuchs, sondern auch die meisten Fähnchen gesammelte.

Zum Abschluss der Fuchsjagd gab es ein gemeinsames Grillen, bevor ab 15 Uhr die Jubiläumsfeier des Vereins begann.

Zur Eröffnung der Feier anlässlich des 30-jährigen Bestehens des AKC begrüßte Alexander Walkowski alle Gäste. In seiner Rede dankte er im Namen des Vereins insbesondere Bürgermeister Berthold Streffing für die Unterstützung der Stadt, die dem Verein nicht nur beim Bootshausbau unter die Arme gegriffen hatte, sondern auch mit Trainingszeiten in Hallenbad oder Sporthalle in jedem Jahr ein abwechslungsreiches Wintertraining ermöglicht.

Ebenfalls dankte der Verein Familie Röckmann, die für das Ablegen der Boote beim Einstieg extra eine Fläche ihres Ackers freihält, damit die AKC‘ler gefahrlos am Werseradweg nacheinander aufs Wasser können. Nicht zuletzt galt der Dank auch den Ehrenmitgliedern und Vereinsgründern Maria und Franz-Peter Walkowski, ohne die es den AKC gar nicht gäbe und die den Verein nach wie vor mit Rat und Tat unterstützen.

Im Anschluss an die Begrüßungsrede lobte Bürgermeister Berthold Streffing den Kanu-Club für seine aktive Jugendarbeit und überreichte einen Umschlag mit Geburtstagsgeschenk.

Anschließend gab es für alle Kaffee und Kuchen sowie die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen und sich ein Bild von den Aktivitäten des Vereins zu machen. Ein Plakat gab Auskunft über die Vereinschronik, und eine Fotoshow zeigte Bilder aus dem bunten Vereinsleben. Als kleines Schmankerl gab es auch noch einen Film von der Wildwasserwoche 1981. Zu bestaunen gab es darin rasante Fahrten im Wildwasser mit recht kuriosem Kajakequipment, die ersten Kajakerfahrungen des ersten Vorsitzenden als Zweijährigem in einer Pfütze sowie ein Interview mit dem Vereinsgründer Franz-Peter Walkowski als Organisator dieser Wildwasserwoche.

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